Ex-Innenminister Thomas de Maizière beim DRK-Jahresempfang in Fulda

DRK-Jahresempfang mit dem ehemaligen Bundesinennminister Thomas de Maiziére.
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Als Festredner hatte das DRK Fulda den ehemaligen Bundesinnenminister Thomas de Maizière in die Aula der Alten Universität eingeladen.

Fulda - Das „Deutsche Rote Kreuz“ in Fulda hat über 900 hauptamtliche und rund 500 Ehrenamtliche Mitglieder. Die Institution hatte am Mittwochabend zum Jahresempfang in die „Aula der Alten Universität“ in Fulda eingeladen.

Laut „DRK“-Präsident Martin Hessmann seien im vergangenen Jahr 21.000 Einsätze und über 130.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit absolviert worden. „Das ist ein tolles Ergebnis“, so Hessmann. Er ging in seinem Jahresrückblick auf die zahlreichen Aktivitäten ein, die das „DRK“ geplant, auf den Weg gebracht und vollendet hat. Beispiele seien der „BBZ MediCampus“ oder die zahlreichen Baumaßnahmen an Stützpunkten im Landkreis Fulda („Fulda aktuell“ berichtete).

Als prominenten Festredner hatte das „DRK Fulda“ den ehemaligen Bundesinnenminister Thomas de Maiziére eingeladen. Unter dem Thema „Zusammenhalt in  Zeiten weltweiter Krisen: welche Werte tragen uns?“ sprach der Bundestagsabgeordnete von „Respekt und Toleranz“ und dass er sich „mehr Nüchternheit und weniger Übertreibung“ wünsche. Als Beispiel für Übertreibung benannte de Maizière Gewalt und Angriffe gegen Rettungskräfte. Es habe solche Gewalt schon immer gegeben, heute habe sie sich allerdings intensiviert. Die Ursache dafür seien die zunehmende Individualisierung und der Bedeutungsverlust von Kirchen, Polizei, Feuerwehr oder anderen Rettungsorganisationen. Einen Seitenhieb landete der Ex-Minister gegen die Vorbilder der heutigen Gesellschaft: „Youtuber“ seien ein Problem für ihn, wenn sie ein größeres Vorbild seien als ein DRKler. De Maizière lobte die anwesenden Ehrenamtler: „Ihr Engagement ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält.“

Weitere Informationen zum „DRK Fulda“ gibt es auf www.drk-fulda.de im Internet.

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