Fahndung nach möglichen Einbrecherbanden in Osthessen: A 66 komplett gesperrt

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Autobahn zwischen Steinau und Schlüchtern in der Nacht auf Freitag polizeilich dichtgemacht / 21-Jähriger aus Hofbieber unter Drogen

Fulda/Schlüchtern - Bei einer groß angelegten Kontrolle nach möglichen Einbrecherbanden hat die Polizei in der Nacht zu Freitag auf der Autobahn 66 insgesamt 115 Fahrzeuge angehalten und mehr als 170 Personen überprüft. Zwischen Steinau und Schlüchtern wurde zwischen 22 und 4 Uhr die Autobahn in Richtung Fulda "dicht" gemacht und der komplette ankommende Verkehr auf den Parkplatz "Hundsrücker Berg" abgeleitet. Auffällige Personen oder Fahrzeuge, darunter auch 15 Lastkraftwagen, wurden dann in vorbereiteten Kontrollboxen näher unter die Lupe genommen.

Bei einem erst 21 Jahre alten Mann aus Hofbieber, der gegen 1.40 Uhr gestoppt wurde, bestand der Verdacht, dass er sich unter Drogeneinfluss ans Steuer seines VW Golf gesetzt hatte. Zudem fanden die Ordnungshüter in seinem Wagen über sieben Gramm Amphetamin, das sichergestellt wurde. Gegen den 21-Jährigen, der sich zudem einer Blutprobe unterziehen musste, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bei einem 40 Jahre alten Mann aus Gelnhausen bestand der Verdacht, dass er mit einem Wagen unterwegs war, für den keine Versicherung bestand. Für ihn war die Fahrt daher fürs erste zu Ende; gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Ein 42 Jahre alter polnischer Staatsangehöriger fiel den Beamten gegen 23.15 Uhr auf, weil er schon mehrere Jahre in Erlensee zu wohnen scheint, sich aber offensichtlich bislang nicht umgemeldet und vermutlich auch keine Steuern für seinen Wagen bezahlt hat.

Bei acht Lastwagenfahrern stellten die Kontrolleure fest, dass sie zu lange am Steuer saßen und vermutlich die gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten hatten. Sie durften erst nach entsprechenden Pausen wieder weiterfahren.

Insgesamt waren über 70 Polizeibeamte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus Mühlheim im Einsatz. Darunter war auch eine technische Einsatzeinheit, die für die notwendige Ausleuchtung der Kontrollstelle sorgte. Für die Lkw-Kontrollen waren Spezialisten der Offenbacher Verkehrsinspektion vor Ort. Auch wenn der Polizei dieses Mal keine Einbrecher ins Netz gingen, sollen potentielle Täter weiterhin verunsichert werden. Für die kommenden Monate sind daher weitere Kontrollen geplant.

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