Fahren auf der B27 wird eingeschränkt

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Wegen des nächsten Schrittes der Brückenarbeiten an der B27 bei der Autobahnauffahrt Fulda-Nord gibt es dieses Wochenende Einschränkungen.

Fulda. Ab Samstag, 29. November, starten die Arbeiten zum Einhub der Fertigteile für die neue Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Fulda-Nord über die Bundesstraße 27. Hierfür muss die Verkehrsführung auf der Bundesstraße in der Zeit von 16.30 Uhr bis voraussichtlich Montag, 1. Dezember, 5 Uhr, von zwei auf eine Fahrspur reduziert werden. Der Verkehr wird am Baustellenbereich vorbeigeführt.

Darüber hinaus ist während des genannten Zeitraums die Auf- und Abfahrt von und zur Autobahn zeitweise nur unter Einschränkungen möglich. Entsprechende Umleitungen sind daher eingerichtet und ausgeschildert.Die 14 Stück Spannbetonfertigteile sind 19,50 bis 22,70 Meter lang und bis zu 47 Tonnen schwer. Der anstehende Einhub der neuen Brücken­träger erfolgt daher aufgrund der hohen Hebekapazität mithilfe eines großen Autokrans.

Anfang Juni diesen Jahres wurde mit den Bauarbeiten zum Neubau der Brücke über die B 27 begonnen. Im Rahmen von umfangreichen Bauwerksuntersuchungen wurden an dem alten Brückenbauwerk aus dem Jahr 1966 verschiedene Schäden festgestellt. Die vorgenommenen statischen Nachrechnungen ergaben Beeinträchtigungen im Hinblick auf die Standsicherheit und Dauerhaftigkeit des alten Brückenbauwerks. Da eine Sanierung und Verstärkung nicht von längerer Dauer und damit unwirtschaftlich gewesen wäre, ergab sich somit die Notwendigkeit des Neubaus der Autobahnbrücke. Die neue Brücke wird nach den neuesten Belastungsvorgaben errichtet und wird daher im Vergleich zur alten Brücke einen stärkeren Querschnitt erhalten.

Die Brückenarbeiten stehen im Zusammenhang mit der Fahrbahnerneuerung der A 7. Auf insgesamt 3,9 Kilometen Autobahn und zusätzlich 1,5 Kilometern Anschlussrampen werden bis voraussichtlich Mitte 2016 umfangreiche Straßenbauarbeiten durchgeführt. Darüber hinaus werden die Standstreifen in beiden Fahrtrichtungen ausgebaut, um künftig temporäre Seitenstreifenfreigaben ermöglichen zu können und damit Verkehrsprobleme aufzufangen. Weiterhin werden die Straßenentwässerung im Mittelstreifen und Seitenbereichen teilweise erneuert sowie Regenrückhaltebecken hergestellt.

Bereits seit Mitte Mai musste dazu die Verkehrsführung auf der A 7 geändert werden. Zu Beginn erfolgten die Arbeiten in Fahrtrichtung Würzburg und danach in Fahrtrichtung Kassel. Die Abbruch- und Neubauarbeiten des Brückenbauwerks über die B 27 sowie die geplanten Arbeiten an der AS Fulda-Nord mussten und müssen nach wie vor in die jeweiligen Bauabschnitte eingetaktet und integriert werden.

Die Bundesrepublik investiert in diese Baumaßnahme 18,9 Millionen Euro, wovon 4,5 Millionen Euro auf den Neubau der Autobahnbrücke entfallen.

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