Ab 1. Februar gilt nur noch die neue IBAN

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Die alte Kombination von Kontonummer und Bankleitzahl hat endgültig ausgedient.

Osthessen. Die alte Kombination von Kontonummer und Bankleitzahl hat endgültig ausgedient. Denn ab 1. Februar gilt nach einer zweijährigen Übergangsfrist nur noch die IBAN für den bargeldlosen Zahlungsverkehr innerhalb Europas. IBAN steht für "International Bank Account Number”  und identifiziert das Bankkonto EU-weit sowie in den Ländern   Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und in der Schweiz.Die IBAN setzt sich aus dem Länderkennzeichen, einer zweistelligen Prüfzahl, der bisherigen Bankleitzahl und der bisherigen Kontonummer zusammen. Da die Nummer 22 Stellen haben muss, werden fehlende Zahlen durch Nullen ersetzt.

Neu für Bankkunden zu merken ist an sich nur die Prüfzahl direkt hinter dem Länderkürzel, in der BRD logischerweise "DE”. Direkt nach "DE” und der Prüfziffer folgt die bekannte Bankleitzahl und dann die bisherige Kontonummer. Auf den meisten Bankkarten steht die zum Konto gehörende IBAN bereits aufgedruckt.  Jedoch gibt es im Internt auch zahlreiche "IBAN-Rechner”, die auf Basis von Kontonummer und BLZ die "IBAN” berechnen. "Auf 95 von 100 papierhaften Überweisungen in Osthessen steht schon jetzt die IBAN", sagt Karlo Alich, bei der "Sparkasse Fulda”  unter anderem verantwortlich für den Zahlungsverkehr.

Die "IBAN” ist eine von der "International Organization for Standardization” und dem "European Committee for Banking Standards” entwickelte Norm für die Darstellung von Bankidentifikation und Kontonummer. Das Ziel ist es, den internationalen Zahlungsverkehr zu vereinfachen.Die "BIC” ("Business Identifier Code”), die ebenfalls während der Übergangsfrist auf viele Bankkarten aufgedruckt ist, ist nur noch für den  internationalen Zahlungsverkehr außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes notwendig.

Bankkunden sollten darauf achten, auf alle Überweisungsformulare ab dem 1. Februar nur noch die "IBAN” zu verwenden. Zahlungsaufträge, die noch auf Formularen mit BLZ und Kontonummer bei der Bank ankommen, laufen Gefahr, nicht ausgeführt zu werden, warnt der "Bundesverband deutscher Banken”. Papier-Überweisungsformulare, die vielleicht noch in heimischen Schubladen vorhanden sind, sollten vernichtet und durch aktuelle Überweisungsträger der Banken und Sparkassen ersetzt werden.

Bereits bestehende Daueraufträge und Lastschriften werden laut Bundesverband von den Kreditinstituten eigenständig umgestellt.  Beim Online-Banking ist die Eingabe der "IBAN” Pflicht. Der Online-Banking-Kunde hat also gar keine Möglichkeit mehr, Kontonummer und BLZ einzugeben.

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