"Kultur-Botschafterin weit über Osthessen hinaus"

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Gudrun Pausewang im Kreise ihrer Gäste.

Nachträglicher inoffizieller Empfang zum 90. Geburtstag von Schriftstellerin Gudrun Pausewang im Fuldaer "AltstadtCafé MandelRose"

Fulda - Ihren 90. Geburtstag feierte kürzlich Gudrun Pausewang (Dr. Gudrun Wilcke) in der Nähe von Bamberg. Um aus Anlass ihres Ehrentages noch einmal ihre Wertschätzung in der Region zu verdeutlichen, fand auf Einladung des "AltstadtCafés MandelRose®" ein Empfang für die Jubilarin statt. Um möglichst wenig offiziell zu wirken, fand die Aufwartung, so der Wunsch der Autorin, lediglich in einem kleinen Kreis statt. So hatten Steffi und Joseph Dehler ausschließlich Überraschungsgäste eingeladen. Darunter langjährige Weggefährden aus der Region, zu denen Pausewang eine besondere Verbindung hatte und hat. Joseph Dehler pflegt eine enge Verbindung zu der Autorin seit des Bürgerwiderstandes „Rettet den Eisenberg“.

Unter den Gästen waren unter anderem:

Hilde Günzel, Nachbarin von Pausewang aus Schlitz. Sie ist seit Jahrzehnten freundschaftlich mit ihr verbunden.

Jutta Sporer: Konzipierte bereits als Referendarin an der Lauterbacher Schule "An der Wascherde" zum damals brandaktuellen Buch "Die letzten Kinder von Schewenborn" eine Unterrichtseinheit. Zudem war Pausewang im Jahre 1984 ihre erste Autorin, die sie zu einer Lesung an ihrer Schule eingeladen hatte – und auch ihre letzte im Jahre 2010. Die Begegnung mit ihr und den beeindruckten Schülern floss schließlich mit in ihre Examensarbeit ein. 

Heike Dietz: Schulleiterin der "Gudrun-Pausewang-Schule" in Lauterbach-Maar. Als  Dietz im Jahre 2004 die Schulleitung an der Mittelpunkt Schule übernommen hatte, wollte sie der Schule einen neuen Namen geben. Hierzu beriet sie sich damals sehr eng mit dem Historiker Professor Dr. Helfenbein. Die Idee war: Die Grundschule in Maar „Gudrun-Pausewang-Schule“ zu taufen. 2005 besuchte  Dietz dann erstmals Gudrun Pausewang in Schlitz und offerierte ihr ihren Wunsch, Namenspatronin der Grundschule in Maar zu werden. Nachdem der Kreis Vogelsberg und das Schulamt zugestimmt hatten, wurde schließlich im Jahre 2006 die Namensgebung feierlich begangen.   Pausewang kam danach neun Jahre lang in Folge immer im November zu Lesungen.

Silvia Hillenbrand: Sie hatte ihre erste persönliche Begegnung mit Pausewang im Jahre 1995 während eines Sommerfestes der Telekom in Fulda. Gudrun las "Totwengelsaga, Prinzessin spring ins Heu". Hillenbrand, damals MdL, war von  Pausewang fasziniert. Sie kannte damals bereits einige Bücher von ihr. Dann, später als Bürgermeisterin von Großenlüder, organisierte sie eine Lesung mit  Pausewang im Stiftskapitularischen Amtshaus. Die Autorin las aus „Die Wolke“.  Seit dieser Zeit sind die beiden miteinander befreundet.

Gemäß des Wunsches von Pausewang, den Empfang nicht allzu offiziell werden zu lassen, kam eine Vereinbarung zwischen der "MandelRose" und Oberbürgermeister  Dr. Heiko Wingenfeld  sowie dem Landrat des Vogelsbergkreises, Manfred Görig  zustande, deren Grußwort zu verschriftlichen und von Joseph Dehler vortragen zu lassen. Der Schlitzer Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer hatte  Pausewang bereits an ihrem Geburtstag besucht und damit seine Glückwünsche übermittelt.

Der Fuldaer Oberbürgermeister betonte in seinem Grußwort,  Pausewang habe in ihrem Leben “Bleibendes geschaffen“. Mit ihren Werken würde sie ganz sicher noch viele weitere Generation prägen. Darüber hinaus hätte in den letzten Jahren „Räuber Grapsch“ seine Familie stets begleitet, und deren „Leben bereichert.“

Der Landrat des Vogelsbergkreises schrieb, die Menschen im Vogelsbergkreis seien stolz darauf, dass sie eine solch bedeutsame „Kultur-Botschafterin“ in der Region hätten. Die Menschen schauten voller Achtung auf Gudrun Pausewang.

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