Festnahme eines international gesuchten Straftäters in Rumänien

Der Betrüger war auch in Osthessen aktiv. Er hatte sich nach seinen Taten ins Ausland abgesetzt.

Fulda - Nach umfangreichen Ermittlungen des Fuldaer Betrugskommissariats nahmen rumänische Behörden einen zur internationalen Fahndung ausgeschriebenen 30-jährigen Moldawier an der Grenze zwischen Rumänien und Moldawien fest. Beamte der Kriminaldirektion Osthessen überführten den Betrüger am 5. September aus Bukarest nach Frankfurt am Main.

Dem Mann werden mehrere Fälle von Computerbetrug vorgeworfen. Er hatte von Mitte 2018 bis Mitte 2019 in Bayern und Hessen mehrfach ohne Erfolg versucht, Geldautomaten zu manipulieren und sie zur Auszahlung des Bargeldbestandes zu bringen. Dieses Phänomen wird als "Jackpotting" bezeichnet. Der Moldawier hatte sich danach ins Ausland abgesetzt, um sich der Strafverfolgung zu entziehen.

Die Ermittler des Betrugskommissariats der Fuldaer Kriminalpolizei führten für die Tatorte in ihrem Zuständigkeitsbereich umfangreiche Ermittlungen durch. Nach Auswertung der Spurenlage konnte ein 30-jähriger Mann aus Moldawien als Täter identifiziert werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fulda erließ das Amtsgericht Fulda gegen den Mann am 31. Juli einen europäischen Haftbefehl. Nach der Einleitung von internationalen Fahndungsmaßnahmen, nahmen die rumänischen Behörden den Mann am Grenzübergang zwischen Moldawien und Rumänien fest. Beamte der Kriminaldirektion Osthessen überführten den Straftäter von Bukarest nach Frankfurt am Main. Dort wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der den Haftbefehl des Fuldaer Amtsgerichts bestätigte.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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