fibit'19: Wenn Intelligenz künstlich wird

Organistatoren der „fibit’19“ freuen sich auf die Messe am kommenden Freitag (von links): Prof. Dr. Steven Lambeck, Valentina Siemens, Christof Füller, Peter Wolff, Esmail Akbari, Jörg Reuter und Petra Koch von „Zeitsprung“.
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Organistatoren der „fibit’19“ freuen sich auf die Messe am kommenden Freitag (von links): Prof. Dr. Steven Lambeck, Valentina Siemens, Christof Füller, Peter Wolff, Esmail Akbari, Jörg Reuter und Petra Koch von „Zeitsprung“.

Die IT-Messe „fibit’19“ am 10. Mai in Fulda möchte Fachleute, Unternehmer und Interessierte vernetzen.

Fulda - Die „einzige und damit größte IT-Messe Osthessens“ – so die Worte von „fibit“-Organisatorin Petra Koch – hat sich etabliert. Nach dem Aus für die „Cebit“ in Hannover sehe man sich in Fulda mit der IT-Messe als Mittler zwischen den hiesigen Unternehmen, die im Bereich Informationstechnik tätig sind, und den Unternehmern vor Ort, die Computerlösungen nicht auswärts einkaufen müssten, da es Experten vor Ort gebe.

„KI-Papst“ zu Gast

Die „fibit’19“ am 10. Mai in „Halle 8“ der Hochschule Fulda wird sich als eines der Kernthemen mit „Künstlicher Intelligenz“ (KI) beschäftigen. „Dieses Thema bleibt bedeutend für die Wirtschaft“, so Koch. Als Referent des Vorabend-Events am 9. Mai um 18.30 Uhr im „VeyNest“ auf dem Hochschul-Campus wird der „KI-Papst“ Rainer E. Becker nach Fulda kommen. In seinem Vortrag wird er auf die Möglichkeiten und derzeitigen Grenzen von Künstlicher Intelligenz eingehen. „Er hat auch seinen Roboterkollegen ,Pepper’ im Gepäck“, freut sich Koch. Der Titel des Vortrages lautet „Künstliche Intelligenz – Keep calm and don’t panic“.

Auch auf der Messe wird Becker mit „Pepper“ zugegen sein. Mehr als 40 Aussteller und zusätzlich 20 Projekte der Hochschule Fulda, der Ferdinand-Braun-Schule in Fulda und der Konrad-Zuse-Schule aus Hünfeld werden sich am 10. Mai in „Halle 8“ präsentieren. „Wir freuen uns, im sechsten Jahr Gastgeber der ,fibit’ zu sein“, so Hochschule-Vizepräsident Prof. Dr. Steven Lambeck. „In den technischen Fachbereichen stehen wir im hessenweiten Vergleich ganz gut da“, sagt er. Derzeit seien rund 9.500 Studierende eingeschrieben und Bautätigkeiten zeugten von der Entwicklung der Hochschule.

„Die ,fibit’ ist ein uns liebgewordener Baustein“, so Lambeck. Bei der regionalen IT-Leistungsschau wolle der initiierende Verein „Zeitsprung IT-Forum Fulda“ Menschen zusammenbringen, die sich für das Thema interessieren. Regionale Ansprechpartner für nahezu alle im IT-Bereich notwendigen Aufgaben in kleinen und mittelständischen Unternehmen seien auf der IT-Messe vertreten. „Hier kann man sich zwanglos informieren und den attraktiven Vorträgen zuhören“, so Organisatorin Koch. 18 Vorträge stehen auf dem Plan der Messe. „Wer eine Pause braucht, der kann die Business-Massage von Maria Fröhlich in Anspruch nehmen“, sagt Koch. Für Business-Kunden startet der Messetag bereits um 9.30 Uhr mit einem Frühstück und dem „IT-Gipfel Osthessen“.

Auf dem Podium werden Unternehmer; Wissenschaftler und Politiker diskutieren. Das Thema lautet „Wie gestalten wir unsere Zukunft im digitalen Zeitalter?“ Sowohl beim Business-Frühstück als auch den gesamten Messetag über steht die Digitalisierung im Fokus. „Wir möchten den Menschen die Angst vor der Digitalisierung nehmen“, so Pressesprecherin Valentina Siemens. „Die Frage ist, wie und wo uns Digitalisierung das Leben einfacher machen“, sagt sie. Zudem wolle man der „IT vor Ort ein Gesicht geben“. „Obwohl wir alle von KI reden, ist der persönliche Dialog und Austausch unersetzlich“, sagt Koch.

„Ich freue ich, dass sich die Messe über Fulda hinaus in der Region Vogelsberg, bayerische, hessische und thüringische Rhön etabliert hat“, sagt die Organisatorin. Ein besonderes Markenzeichen der „fibit“ seien der fachliche Austausch und die permanenten Projekte, die Messe, Unternehmer und die regionalen Schulen sowie die Hochschule Fulda gemeinsam realisierten. So wolle man auch einem künftigen Fachkräftemangel in der IT entgegenwirken. „Wir wollen mehr in die Diskussion kommen“, so Koch. Zudem wolle man mit der „fibit“ den IT-Standort Fulda stärken.

Weitere Informationen zum Programm und zum Ticketkauf gibt es auf www.fibit.de im Internet.

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