"Tibet-Flagge" gehisst: Osthessen setzt ein Zeichen

Aus Solidarität mit dem "tibetischen" Volk hissen diese Woche Jürgen Hahn, Michael Brand und mehr als 1.000 Städte in Deutschland die "Tibet-Flagge".

Rasdorf. Vor der Gemeindeverwaltung in Rasdorf haben in dieser Woche Bürgermeister Jürgen Hahn und der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand gemeinsam die Tibet-Flagge gehisst. „Wir beteiligen uns seit mehreren Jahren an der bundesweiten Aktion und wollen damit ein Zeichen gegen Unterdrückung und für Menschenrechte setzen“, so Bürgermeister Jürgen Hahn. „Als Christen setzen wir uns für die Religionsfreiheit ein, selbstverständlich auch für die Tibeter“, betonten Hahn und Brand. MdB Michael Brand, zugleich menschensrechtpolitischer Sprecher der "CDU/CSU-Bundestagfraktion", dankte Rasdorf für die „sichtbare Unterstützung“ und zugleich den vielen Städten und Gemeinden in Osthessen, die „die Tibet-Flagge als Zeichen der Solidarität hissen“. Die „massive Zerstörung von religiösen Heiligtümern der Tibeter und die brutale Unterdrückung dieser einzigartigen Kultur des für seine Friedfertigkeit bekannten Volkes“, so Brand, sei „einer so alten Kultur wie der chinesischen völlig unangemessen und trage nicht zur Verbesserung des Ansehens von China in der Welt bei“. Hahn und Brand brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die „legitimen Rechte der Tibeter endlich anerkannt und der notwendige Dialog durch China nicht länger blockiert wird.“

Hintergrund

 Aus Solidarität mit dem "tibetischen" Volk hissen um den 10. März deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise auf Rathäusern und öffentlichen Gebäuden die Tibet-Flagge. Der Tag erinnert an den Volksaufstand 1959 gegen die chinesische Unterdrückung. Seit 1996 haben insgesamt mehr als 1.000 Städte in ganz Deutschland geflaggt. Sie treten ein für die Wahrung der Menschenrechte, das Selbstbestimmungsrecht und setzen sich für den Erhalt der tibetischen Kultur, Religion, Identität ein.

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