Flagge zeigen: Bündnis Fulda stellt sich quer plant Gegendemo am 16. Februar

Vorbereitungstreffen von "Fulda stellt sich quer".
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Zum ersten Vorbereitungstreffen gegen eine geplante Demo der rechtsradikalen Vereinigung "Der III. Weg" traf sich da Bündnis "Fulda stellt sich quer".

Von TOBIAS STÜBING

Fulda. Am Mittwochabend trafen sich rund 50 Leute zu einer Informationsveranstaltung von „Fulda stellt sich quer“. Dessen Vorsitzender Andreas Goerke informierte über die aktuelle Lage. Grund für die Einladung ist eine geplante Demonstration gegen Nazis am 16. Februar. Denn de rechtsextreme Kleinpartei „Der Dritte Weg“ hat für diesen Tag einen Fackelzug durch Fulda angekündigt.

„Letztes Jahr am 30. September haben wir eindrucksvoll gezeigt, dass es keinen Platz für braunen Schrott auf dem Uniplatz gibt. Wir wollen denen zeigen, dass Fulda weltoffen und tolerant ist.“ So stieg Goerke ins Thema ein. Und er meinte eine ganz bewusste Zielgruppe damit: die Fuldaer Bevölkerung.

Ziel soll es sein, dass die Stadt Fulda mit ihren Politikern, Kirchenvertretern und Jugendgruppen eine gemeinsame Position gegen rechts bezieht. Geplant ist eine große Route und Informationsstände an verschiedenen Orten der Stadt. In unterschiedliche Richtungen wurde hierbei gedacht – zum Beispiel, dass alle Bürger Fuldas Position beziehen sollen. Dies könne durch Kerzen im Fenster, Flyer verteilen oder Musik und Trommeln geschehen.

„1.000 Lichter gegen Nazis“, oder „Wir sind mehr, wir sind Fulda“ könnten Slogans sein. Die Kreativität der einzelnen Leute sei gefragt. Wie genau der Widerstand in Fulda aussehen kann und wird, steht noch nicht fest. Sicher sei aber: „Fulda muss aufwachen und jeder Einzelne muss Flagge zeigen. Wir können den Nazi-Aufmarsch nicht verhindern, aber vermiesen“, so Goerke zum Abschluss.

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