Flugunglück auf der Wasserkuppe: Prozess beginnt

Das Flugunglück mit drei Toten hatte für großes Entsetzen über die Region hinaus gesorgt.
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Das Flugunglück mit drei Toten hatte für großes Entsetzen über die Region hinaus gesorgt.

Verfahren wegen fahrlässiger Tötung ab 3. März in Fulda

Fulda. Vor der Ersten Strafkammer des Landgerichts Fulda beginnt am Mittwoch, 3. März, das Verfahren wegen des „Verdachts der fahrlässigen Tötung“ im Zusammenhang mit dem Flugabsturz vom 14. Oktober 2018 auf der Wasserkuppe.

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, an diesem Tag bei der Landung mit seiner einmotorigen Propellermaschine auf dem Sonderlandeplatz der Wasserkuppe den Tod dreier Menschen verursacht zu haben. Er soll den Flug angetreten haben, obgleich die zulässige Höchstabflugmasse der Maschine überschritten gewesen sei. Beim Landeanflug habe der Angeklagte den Queranflug verkürzt, trotz dieser Verkürzung die Landeklappen nicht auf die maximale Neigung gesetzt und die Maschine mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die Landebahn aufgesetzt. „Sorgfaltswidrig habe der Angeklagte sodann die Maschine nicht sofort durchgestartet, sondern den Anflug fortgesetzt“. Erst deutlich verspätet habe er ein Durchstartmanöver eingeleitet.

Infolgedessen sei die Maschine nach dem Pistenende mit dem Hauptfahrwerk auf den Boden geprallt, habe in der Folge danach die hinter der Piste quer verlaufenden Straße überquert und mit immer noch laufendem Propeller auf einem Gehweg eine Mutter mit ihrer zwölfjährigen Tochter und ihrem elfjährigen Sohn erfasst, die dadurch starben.

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