Frank Sommerlad redet Klartext: Einigung mit "Poco"

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Unternehmer "positiv optimistisch gestimmt" hinsichtlich seines "Möbelstadt"-Neubauprojekts an der A 7. Noch zwei Jahre in alter Immobilie.

Petersberg. Jetzt spricht Frank Sommerlad.  Redet in einem Gespräch mit "Fulda aktuell" Klartext zu all den Unklarheiten, Halbwahrheiten und noch offenen Fragen im Zusammenhang mit einem geplanten Neubau der "Möbelstadt Sommerlad" im interkommunalen Gewerbegebiet  an der Autobahnausfahrt Fulda-Petersberg jenseits des jetzigen Standorts über der  A7.

Ursprünglich war der Umzug  in die neue Immobilie – die anfänglich heftige Diskussion  auslöste, die mittlerweile jedoch abgeebbt sind –  für Anfang des kommenden Jahres geplant. Der ursprüngliche Mietvertrag von "Sommerlad" mit den Besitzern der Alt-Immobilie am jetzigen Standort, der Unternehmerfamilie Kutsch/Link, wäre zum 31. Dezember 2015  ausgelaufen.

"Wir haben jetzt ganz aktuell Verschiebungen im Verfahren aufgefangen" sagt Frank Sommerlad. "Der sorgfältig geplante Umzugstermin 2016  ließ sich wegen unvorhergesehener Verzögerungen in dem Genehmigungsverfahren nicht mehr halten." Sommerlad nennt explizit den "Grezzbach" und die Zugangsstraße zur neuen "Möbelstadt". "Beim ,Grezzbach’ haben wir unser Konzept überarbeitet und dem Gesamtkonzept angepasst. Nun stimmt alles." Auch mit "Hessen Mobil" habe man sich grundsätzlich  geeinigt. "Die haben ja gesagt  und sich damit einverstanden erklärt", sagt der Unternehmenschef, "dass ein Teil des Baus der Landesstraße vorgezogen wird, nämlich der direkte Zugang ins interkommunale Gewerbegebiet und zum neu geplanten Möbelhaus." Einen entsprechenden Nachtrag zur sogenannten "KIM-Vereinbarung" zwischen Hessen und der Gemeinde Künzell hat die Kommune bereits an das Land weitergeleitet.

Wesentlich im aktuellen Sachstand ist jedoch die Einigung zwischen Sommerlad und der Eigentümerfamilie Kutsch/Link über eine Verlängerung des Mietvertrages um weitere zwei Jahre am alten Standort. "Dafür musste sich der Nachmieter ,Poco’ mit einer Verschiebung des Einzugstermins um zwei weitere Jahre einverstanden erklären", informiert Frank Sommerlad, der federführend die Verhandlungen mit "Poco"-Verantwortlichen leitete.

"Die Verhandlungen waren schwierig, stehen aber jetzt unmittelbar vor dem Abschluss", so Sommerlad. Nächste Woche wird der Vertrag unterzeichnet. "Wir sind auf Kutsch und ,Poco’ zugegangen. Kaufmännisch sind wir uns einig, die Vereinbarung muss jetzt nur noch in Schriftform gegossen werden." Sommerlad zeigte sich "nicht unbedingt entzückt" über die Verschiebung des Neubauprojekts in einem Zeitrahmen von bis zu zwei Jahren, "aber durch diesen Puffer sollte der unmittelbare Druck vom Kessel genommen sein und das Objekt danach gebaut werden können", hofft der Unternehmenschef.

"Positiv optimistisch" ist Sommerlad auch dahingehend, "dass die letzten Hürden in der Regionalversammlung genommen werden können", die voraussichtlich Mitte September in Kassel eine finale Entscheidung über das "Sommerlad"-Neubauprojekt  fällen wird. "Das ist ein Verwaltungsakt, der seinen rechtlichen Gang geht und den man sensibel genug angehen und begleiten muss. Aber ich bin auch hier guter Dinge, zumal ich mir sicher bin, dass unser Abweichungsantrag unvoreingenommen, sachlich und gründlich geprüft wird."

Auch bei den 130 derzeitigen Mitarbeitern schwebt das Damoklesschwert nicht mehr  über unmittelbar drohenden Arbeitsplatzverlusten. "Der Zeitdruck ist weg, das war ein erster wesentlicher Schritt", sagt Frank Sommerlad. Und kündigt im Rahmen des Neubauprojekts an der Rhönautobahn die Schaffung von 100 neuen Arbeitsplätzen auf insgesamt dann 230 an.

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