´Frischer Wind´ in Fulda

Fulda. Ein Hauch von Hollywood wehte durch die Jugendkulturfabrik Fulda: Auch ohne roten Teppich und groe Stars gab es viel Unterhaltung, Spann

Fulda.Ein Hauch von Hollywood wehte durch die Jugendkulturfabrik Fulda: Auch ohne roten Teppich und groe Stars gab es viel Unterhaltung, Spannung und tolle Filme zu besichtigen, als die Beitrge des Videowettbewerbs prsentiert und prmiert wurden. Ingmar S, Jugendbildungsreferent beim Jugendbildungswerk, fhrte durch den Abend und prsentierte die insgesamt 18 Einsendungen zwischen 2 und 12 Minuten Lnge, die zeigten, dass es in Fulda sehr kreative Nachwuchsfilmer gibt, die diese Plattform gerne nutzen, um ihre Filme einer breiten ffentlichkeit zu prsentieren. Von fiktiven Nachrichtensendungen ber kurze Krimis bis zum Musikvideo war alles dabei. Es war ein interessanter und toller Abend mit talentierten Jugendlichen, die sich sehr unterschiedlich in Szene setzten, so Jugenddezernent Brgermeister Dr. Wolfgang Dippel. Ein riesiges Lob fr alle!"

18 Beitrge

Zum mittlerweile fnfzehnten Mal wurde der Videowettbewerb des Jugendbildungswerks der Stadt Fulda und der Fachstelle Jugendberufshilfe ausgeschrieben, dieses Mal unter dem Motto Frischer Wind". Teilnehmen konnte jeder junge Filmer bis zum Alter von 25 Jahren. Um die Filme einem breiteren Publikum prsentieren zu knnen, wurde eine Internetseite eingerichtet (www.videowettbewerb-fulda.de), auf der alle 18 Beitrge direkt nach Einsendeschluss angesehen werden konnten. Die Bewertung der Filme wurde dieses Jahr erstmals nicht nur in die Hnde einer Jury gelegt, auch im Internet konnte fr den persnlichen Favoriten abgestimmt werden, was auch fleiig genutzt wurde: Es wurden mehr als 1600mal abgestimmt, der beste Film im Onlinevoting hatte fast 400 Stimmen fr sich verbuchen knnen.

Fachjury

Die Betrge wurden in zwei verschiedene Kategorien unterteilt: In der Kategorie I traten 13 Filme, die aus pdagogischen - von Erwachsenen betreuten - Projekten stammen, gegeneinander an. Fnf Einreichungen gab es in der Kategorie II. Diese Filme wurden selbstndig von den Jugendlichen erarbeitet, gedreht und geschnitten.

Neben der Wertung des Onlinevotings konnte das Publikum beim Finale per Stimmabgabe das Endergebnis beeinflussen, und so gaben knapp 80 anwesende Zuschauer ihre Stimme ab. Die Fachjury bestand aus Anne Heidel, Mitarbeiterin bei filmreflex, die sich hauptschlich mit medienpdagogischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen beschftigt. Neben ihr bewertete Daniel Hunold die Filme, der die Ferienspiele und Freizeiten der Stadt Fulda organisiert und ebenfalls viel Erfahrung im Bereich Filme und Medien hat. Beide lobten die Vielseitigkeit der Beitrge und riefen die Anwesenden dazu auf, am Ball zu bleiben, um zu zeigen, dass es auch abseits der groen Hollywood-Produktionen tolle Filme zu sehen gibt.

Sieger der Kategorie I

Sieger in Kategorie I wurde der Film Knigge fr Anfnger - Das perfekte Date" der Filmgruppe der Rabanus-Maurus-Schule. Die Jugendlichen gaben in diesem Ratgeber Tipps, wie man sich beim Date mit seinem Schwarm in Bezug auf Kleidung, Getrnke oder Tanzstil verhalten sollte, oder mit einem Augenzwinkern: was man besser nicht tun sollte. Dieses Thema verpackten sie in lustige kurze Clips, die einzelne Situationen humorvoll und schauspielerisch ansprechend darstellen und persiflieren. So bemerkte auch Jury-Mitglied Daniel Hunold: Man sieht den Darstellern an, dass alle beim Dreh viel Spa hatten, und das kommt auch beim Zuschauer an."

Auf Platz Zwei landete der Film Liebe mit Hindernissen" der Video-AG der Konrad-Adenauer-Schule, in dem eine Trennungssituation mit Happy End aufgelst wird. Nur knapp auf Platz drei verwiesen wurde der Beitrag Ohne Aussicht", ein Krimi, der sich mit einem Serienmrder am Edersee beschftigt. Dieser Beitrag entstand beim jhrlich stattfindenden Videocamp des Jugendbildungswerks in Kooperation mit dem Offenen Kanal.

Sieger der Kategorie II

In Kategorie II setzte sich die detailverliebt produzierte Knet-Animation Gut zu wissen" von Daniel Frevel und Philipp Kowalsky gegen die Konkurrenz durch. Das Musikvideo glnzt durch eine aufwndig gebastelte Kulisse, die einen ganzen Straenzug sowie verschiedene Innenrume auf ca. 2 Quadratmetern darstellt, in der sich die aus Knetgummi bestehenden Darsteller bewegen.

Bei den ohne erwachsene Hilfe produzierten Einsendungen gab es wegen der durchgehend sehr hohen Qualitt der Beitrge dann auch zwei zweite Pltze: Frhlingstraum" von Marcel Sommer aus Fulda verfilmte ein Gedicht knstlerisch und sthetisch ansprechend und Marius Staubach verarbeitete in seinem Film Kassette 8" den fiktiven Unfalltod eines Freundes des Hauptdarstellers.

Hohe Qualitt

Kurz vor 23 Uhr standen dann die Preistrger nach der Stimmauszhlung und der Jury-Wertung auf der Bhne und bekamen Preisgelder von insgesamt 500 Euro berreicht. Auch die weiteren Platzierungen wurden von den Organisatoren des Videowettbewerbs gelobt, denn alle Beitrge zeichneten sich durch eine hohe Qualitt und viel Engagement aus. Eine Wiederholung im nchsten Jahr sollte uns" gelingen", so abschlieend Jugenddezernent Dr. Wolfgang Dippel.

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