Gesetzlich streng verboten: Fuchs bei Großenbach in "Tellereisen" verendet

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"Tiere erleiden oft stundenlange Qualen, bevor sie sterben "

Hünfeld - Vor wenigen Tagen entdeckten Spaziergänger am südöstlichen Ortsrand von Großenbach bei Hünfeld einen Fuchskadaver, der mit einer Vorderpfote in einem so genannten „Tellereisen“ hing. Der Fuchs hatte sich offensichtlich mit der Falle noch auf ein Feld am Rand einer Hecke ziehen können, bevor er verendete.

Wie Lothar Herzig dazu schreibt, sei die Schlag- oder Festhaltefalle  seit dem 19. Jahrhundert als „Tellereisen“ bekannt. Sie sei nicht sofort tötend,  weshalb die Tiere oft stundenlange Qualen erleiden, bevor sie sterben. Seit 1995 sei das Aufstellen dieser Falle daher europaweit gesetzlich streng verboten und zähle gemäß § 19 Abs.1. Nr. 9 Bundesjagdgesetz zu den „Tierquälerischen Fanggeräten“.

Herzig: "Die Verwendung dieser Falle kann mehrmonatige Haftstrafen nach sich ziehen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in den ausgedehnten Heckenstreifen weitere Fallen befinden, weshalb dort entsprechende Vorsicht geboten ist".

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