„Fünf Mal Mobiles Krankenhaus“ für Malteser in Blankenau

Förderung des "Regionalforum Süd-West" ermöglicht Einsatzrucksäcke

Hosenfeld - Seit 2006 besteht in der Gemeinde Hosenfeld die Initiative „Helfer vor Ort“. Zwar gibt es in Kleinlüder eine Malteser Rettungswache. Doch wenn der Rettungswagen bereits zu einem Notfall unterwegs ist, muss ein weiterer Notfall auf den Rettungsdienst aus Fulda warten. „Dann können die Rettungskräfte die zehn Minuten Hilfsfrist nicht einhalten“, so Andreas Honikel, Ortsbeauftrager des Malteser Hilfsdienst Blankenau/Hainzell.

Mit den „Helfern vor Ort“ stehen durch die Malteser in der Gemeinde ausgebildete Sanitäter zur Verfügung, die im Notfall Leben retten können. „Bisher war das notwendige Equipment nur einmal vorhanden. Jetzt können wir es bei den Voraushelfern dezentral in den Ortsteilen stationieren, um schnell helfen zu können“, erklärte Honikel weiter. Durch eine Förderung des Regionalforum Süd-West konnten nun fünf Notfallrucksäcke für die Malteser Blankenau/Hainzell angeschafft werden.

„Ihr seid ein Segen für uns“, so Hosenfelds Bürgermeister Peter Malolepszy, der die Anschaffung der „mobilen Krankenhäuser für den Rücken“ als großen Erfolg für die weitere medizinische Versorgung in der Gemeinde sah. Der Förderantrag der Malteser Blanken/Hainzell war einer von 32 Anträgen, die beim Regionalforum Süd-West eingegangen sind.

„Wir möchten etwas für die Menschen vor Ort tun und mit den Fördergeldern Projekte unterstützen, die sich für soziale und kulturelle Belange einsetzen“, sagte Stefan Hesse, Regionalmanager Regionalforum Süd-West, bei der Übergabe der Einsatzrucksäcke. Mit der Anschaffung der Notfallrucksäcke würde ein weiteres Stück Sicherheit in die Gemeinde gebracht werden.

 „Ich vertraue auf eure Arbeit“, führte der Blankenauer Ortsvorsteher Siegfried Weber weiter aus. „Gerade im Notfall beim Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Wir sind froh, jetzt besser für solche Notfälle ausgestattet zu sein“, so Honikel abschließend, der sich beim Regionalforum Süd-West für die Unterstützung bedankte. Trotz der Unterstützung durch das Regionalforum sei noch eine Finanzierungslücke von 2.500 Euro zu schließen. „Wir sind auf weitere Spenden angewiesen“, so Honikel.

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