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Für Sirenen: Bund fördert Warninfrastruktur im Kreis Fulda

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Sirenen sind Teil der so genannten Warninfrastruktur
Sirenen sind Teil der so genannten Warninfrastruktur © Pixabay

Aus dem Sonderförderprogramm „Sirenen des Bundes“ erhalten 15 Städte und Gemeinden im Landkreis Fulda rund 185.000 Euro Förderung zur Installation von Sirenen.

Fulda Ziel des vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) finanzierten Programms ist die Verbesserung der Warninfrastruktur in den Ländern.

Als Sprecher für den Katastrophenschutz weiß Markus Hofmann, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, um die Bedeutung einer guten Warninfrastruktur: „Spätestens seit der furchtbaren Flut im Ahrtal im vergangenen Sommer ist uns allen deutlich vor Augen geführt worden, wie schnell und zerstörerisch sich eine solche Katastrophe ereignen kann. Durch die Klimaerhitzung werden wir künftig häufiger mit Fluten und weiteren Naturkatastrophen konfrontiert sein. Umso wichtiger sind die frühzeitige Warnung und der möglichst weitreichende Schutz der Bevölkerung.“

Je 15.000 Euro Anschubfinanzierung für eine so genannte Mastsirene erhalten Bad Salzschlirf, Gersfeld (Rhön), Großenlüder, Neuhof und Petersberg. Mit je 10.850 Euro werden so genannte Dachsirenen in Burghaun, Ehrenberg (Rhön), Eichenzell, Fulda, Hilders, Hofbieber, Hosenfeld, Kalbach, Rasdorf und Tann (Rhön) gefördert. Hosenfeld erhält zusätzlich 1.000 Euro für ein Ansteuergerät.

Das Land Hessen ist für die Koordinierung des Förderprogrammes zuständig. Daneben investiert auch das Land in die Stärkung des Katastrophenschutzes. Erst kürzlich hat der Landkreis Fulda rund 828.000 Euro für ein innovatives Starkregenfrühalarmsystem aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“ erhalten.

„Indem das System Daten des Niederschlags, der Pegelstände und des Abflussverhaltens erfasst, ist es möglich, Bürger*innen und Einsatzkräfte bei kritischen Werten zeitnah zu warnen. So können Risiken frühzeitig erkannt und mögliche Schäden verhindert werden“, so die grüne Landtagsabgeordnete Silvia Brünnel. 

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