SPD Fulda beklagt "beträchtliche Schäden" rund um das "Kleinod Schulzenberg"

"Kfz-Rowdies fahren offenbar bis an die Kapelle heran" / Auch Regenfallrohre samt Blitzableitern gestohlen

Fulda - Der SPD-Ortsverein Fulda-West fordert seit langem schon Zufahrtssperren zum Kernbereich des Schulzenbergs, um dieses Biotop zu schützen. Was dabei herauskomme, wenn darauf verzichtet werde, sei  derzeit zu betrachten. Seit einigen Wochen finden Wegearbeiten nordwestlich der Schulzenbergkapelle statt. Wegen der an- und abfahrenden Baufahrzeuge wurden wohl Schranke und Steinblockade abgeräumt. Diese Gelegenheit nutzten Kfz-Rowdies offensichtlich, um bis an die Kapelle heran zu fahren.

Das Ergebnis: in den Tagen nach Fastnacht wurden die drei kupfernen Regenfallrohre dort samt Blitzableitern bis in eine Höhe von 2,50 Metern demontiert und gestohlen. Für die Kirchengemeinden ein beträchtlicher Schaden. Der NABU Fulda-Künzell beklage zudem die Zerstörung beziehungsweise Schädigung des Kalkmagerrasens durch die Baufahrzeuge.

Wer sich hier die großflächige Wegetrassierung anschaue, könne sich nur fragen: Soll hier wirklich nur ein fußläufig begehbarer Rundweg angelegt werden oder entstehe hier ein Ausbau für den Kfz-Verkehr? Der SPD OV-Vorsitzende Peter Makowka meint dazu: „Die Frage einer ökologischen Baubegleitung stellt sich hier unbedingt. Vermeidung und Minimierung von Schäden in diesem ökologischen Lebensraum am Schulzenberg sieht anders aus!“

Die SPD erwartet von der Stadt eine entsprechende Strafverfolgung und einen wirksamen Schutz des Kleinods Schulzenberg. Auch während der Bauphase, die offensichtlich in jüngster Zeit ins Stocken geraten sei.  Makowka kündigt für die nächste Stadtverordnetenversammlung eine große Anfrage zu diesem Thema an. „Der Magistrat ist in der Pflicht, hierzu Rede und Antwort zu stehen.

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