"Christoph 28" startete in 2019 von Fulda aus zu 1.266 Einsätzen

Jahresbilanz des am "Klinikum Fulda" stationierten "ADAC"-Rettungshubschraubers

Fulda - Die Zahl der Rettungseinsätze der fliegenden "Gelben Engel" bleibt stabil auf Rekordniveau. Bundesweit sind die Hubschrauber der gemeinnützigen "ADAC Luftrettung" 2019 zu rund 54.000 Einsätzen gestartet. Das entspricht rund 150 Notfällen täglich.

Der Rettungshubschrauber „Christoph 28“ ist am Klinikum Fulda stationiert. 2019 flog er 1.266 Einsätze (2018: 1.305). Wie in der bundesweiten Gesamtbilanz waren Verletzungen nach Unfällen Einsatzgrund Nummer eins mit 33 Prozent, gefolgt von Herz-Kreislauf-Notfällen (25 Prozent) sowie neurologischen Notfällen (15 Prozent). Ein Notfall des Atmungssystems lag bei sieben Prozent der Einsätze vor. 20 Prozent entfielen auf sonstige Einsatzgründe wie psychiatrische oder geburtshilfliche Notfälle.

Bei ihrer Arbeit können die Crews auf die modernsten Rettungshubschrauber des Typs H135 und H145 von Airbus Helicopters zurückgreifen. Mit ihnen wurden bundesweit 2019 rund 3,45 Millionen Kilometer zurückgelegt, das sind mehr als 86 Mal um die Erde. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten. Der Einsatzradius einer Station umfasst rund  70 Kilometer.

Insgesamt hatte „Christoph 28“ aus Fulda im vergangenen Jahr Einsätze in Hessen (80 Prozent), Bayern (12,8 Prozent), Thüringen (6,7 Prozent), Niedersachsen (0,2 Prozent) und Baden-Württemberg (0,1 Prozent).

Die Luftrettung in Deutschland wird in diesem Jahr 50 Jahre alt – und mit ihr die "ADAC Luftrettung". Die Erfolgsgeschichte der zivilen Luftrettung in Deutschland ist untrennbar verbunden mit dieser Erfolgsgeschichte, die im November 1970 mit der Indienststellung des ersten permanent eingesetzten Rettungshubschraubers „Christoph 1“ in München durch den "ADAC" ihren Lauf nahm.

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