Fulda erhält 300.000 Euro vom Bund zur Förderung der Wasserstoff-Technologie

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (rechts) übergibt in Berlin die Förderzusage von 300.000 Euro an die Stadt Fulda. Daneben (von rechts) MdB Michael Brand, Fuldas Projektkoordinator Martin Thaler, Caroline Schäfer von der Hessen-Agentur sowie Manfred Patzelt.

Übergabe der Förderzusage durch Bundesverkehrsminister Scheuer / Barockstadt ist unter den 13 Gewinnerregionen

Fulda/Berlin - Der Bund unterstützt die Stadt Fulda mit 300.000 Euro, um ein umfassendes Konzept zum Einsatz von Wasserstoff-Technologie zu erarbeiten. Die Förderzusage wurde jetzt im Bundesverkehrsministerium von Minister Andreas Scheuer übergeben. Fulda gehört damit zu den bundesweit 13 Gewinnerregionen in der Kategorie „HyExperts“

„Ziel ist der Aufbau eines neuen Wirtschaftszweiges, der durch Technologie und die zentrale Lage für Osthessen bundesweit und international große Chancen eröffnet“, betont Fuldas Bundestagsabgeordneter Michael Brand, der sich für die Bundesförderung eingesetzt hatte. Der Bundestag hat die Mittel aktuell im neuen Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt.

Neben dem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz gehe es „um nichts weniger als um den Erhalt und den Ausbau der Technologieführerschaft der deutschen Industrie sowie der damit verbundenen Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen“, so der Abgeordnete. „Die Bundesregierung fördert aktiv die Markteinführung von klimaneutralen Wasserstoff- und Brennstoffzellen, damit wir nicht nur abhängig bleiben von Benzin-, Diesel- oder Elektromotoren.“

Die Stadt Fulda hatte gemeinsam mit 30 anderen Akteuren, darunter viele mittelständische Logistikunternehmen, ein Grobkonzept eingereicht. Dabei geht es um den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, Brennstoffzellen-Lkw, Busse und Tankstellen.

Bundesverkehrsminister Scheuer bezeichnete das Grundkonzept als „herausragend und förderungswürdig“. Der Bund wolle mit der Wasserstoff-Förderung „in die Fläche gehen und dabei eine lokale Wasserstoff-Wirtschaft aufzubauen“, so Scheuer. „Unser Ziel ist, dass der Wasserstoff möglichst aus erneuerbaren Energien vor Ort hergestellt und dann auch in der Region verbraucht wird. Klar ist, wir denken Mobilität neu und ganzheitlich – von der Produktion der Energie über die Antriebstechnologie bis hin zur Tankinfrastruktur. Nur wenn der Wasserstoff wirklich grün wird, können wir die Menschen überzeugen und die Mobilität klimafreundlich gestalten.“

Brand dankte den Verantwortlichen bei der Stadt Fulda, die durch ihren Projektkoordinator Martin Thaler bei der Feierstunde im Bundesverkehrsministerium vertreten war.

„Es ist klasse, dass Fulda an der Spitze neuer Technologien dabei sein will“, so der Fuldaer Wahlkreisabgeordnete. „Wir werden uns anstrengen, dass in Zukunft Produktion, Tankstelle und Abnahme in der Region effektiv stattfinden kann. Die Bundesmittel haben das Potential eine wichtige Förderung in Millionenhöhe zu erreichen. Jetzt muss ein detailliertes Konzept erarbeitet werden und überzeugen, dann kann es richtig losgehen“.

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