Fulda ist ein Musterbeispiel für Inklusion

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Die Anerkennungsurkunde als "Inklusivste Stadt Deutschlands" erhielten nun Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Rainer Sippel vom "Antoniusheim.

Fulda. Fulda ist die inklusivste Stadt Deutschlands. 111 Beispiele für ein gelungenes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sollten zur Stadtwette zwischen Antoniusheim-Geschäftsführer Rainer Sippel und Fuldas früherem Oberbürgermeister Gerhard Möller zusammenkommen. Das zumindest hatte sich Möller vorgenommen, um die Wette zu gewinnen. Zum guten Schluss waren es 131 Beispiele, die die Kriterien für eine gelungene Inklusion erfüllten. Damit hatte Fuldas früheres Stadtoberhaupt nicht nur gewonnen, sondern auch der Stadt einen Rekord-Eintrag beschert, bestätigt vom Rekord-Institut Deutschland. Die Urkunde über den erfreulichen Sieg überreichten die beiden Rainer Sippel und Michaela Lengsfeld sowie "Inklusionsbotschafter" Christian Strunz Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld bei einem Besuch im Stadtschloss.

Inklusionsbotschafter

"Ich freue mich riesig, der Einsatz hat sich in jeder Hinsicht gelohnt", bekräftigte Wingenfeld bei der Urkundenübergabe. Die Menschen in Stadt und Region hätten bewiesen, wie sehr ihnen am Miteinander mit Menschen mit Behinderung gelegen sei und welche Spitzenposition Fulda einnehme. Begeistert war und ist Christian Strunz bei der Aktion mit dabei. Zurzeit lässt er sich am Wochenende in Kassel zum "Inklusionsbotschafter" weiterbilden. Eine Aufgabe, die ihm viel Freude bereitet, so wie zuvor auch die Stadtwette. "Das Ganze ist schön, spannend, aber auch anstrengend", so der Kommentar des jungen Mannes aus Giesel, der die Antonius-von-Padua-Schule besucht hat. In Zukunft möchte er alle Interessierten über die Rechte von Menschen mit Behinderung informieren. Einen persönlichen Wunsch hat sich Strunz bereits erfüllen können: Als Verkäufer bedient er im neuen Ladencafé am Severiberg Kunden und stellt seine Fähigkeiten unter Beweis.

OB-Karikatur

Sippel überraschte Fuldas Verwaltungschef nicht nur mit der Rekord-Urkunde, sondern schließlich auch noch mit einer flotten OB-Karikatur, die Wingenfeld in Zukunft an die gelungene Aktion erinnern soll.

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