In Fuldaer Schumannstraße: Ideale Lage für Klinik und Patienten

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Fuldaer Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie "MVZ-Psychosomatik" bezieht neue Räumlichkeiten

Fulda - Am  Mittwochabend erfolgte die offizielle Einweihung der neuen Räumlichkeiten der "Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie" des Klinikums Fulda sowie des "MVZ-Psychosomatik" in der Schumannstraße 34 in Fulda.

Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, nutzte die Gelegenheit, sich persönlich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und harte Arbeit zu bedanken, die es überhaupt erst möglich gemacht haben, dass die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in den vergrößerten Räumlichkeiten eingeweiht werden könne. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir es geschafft haben, die noch vor zehn Jahren existierende Versorgungslücke in Fulda und der Region im Bereich der psychosomatischen Medizin erfolgreich zu schließen“, so Wingenfeld.

Anschließend ging er darauf ein, dass es für ihn und die Stadt Fulda selbstverständlich war, die Räumlichkeiten nach einem Grundstückstausch dem Klinikum Fulda zur Verfügung zu stellen. „Die Lage ist perfekt und die Räumlichkeiten konnten ideal an die Bedürfnisse der Klinik und die der Patienten angepasst werden“, sagte der Oberbürgermeister.

Körperliche Beschwerden, chronische Schmerzen oder sogar Lähmungen, für die keine eindeutige Ursache gefunden wird, beruhen oft auf großer innerer Anspannung, die häufig gar nicht so bewusst wahrgenommen wird. Die Ursachen für derartige Anspannungszustände sind vielfältig: sie können auch Jahre nach belasten­den Lebensereignissen auftreten oder bei Konflikten am Arbeitsplatz, in Familie und Partnerschaft. Auch ein verringertes Selbstwertgefühl und übermäßig hohe Ansprüche an sich selbst können Angst- und Spannungszustände hervorrufen. Wenn solche Beschwerden den Alltag stark beeinträchtigen oder schon sehr lange bestehen, ist eine stationäre oder tagesklinische Behandlung sinnvoll, die in der Regel etwa sechs Wochen dauert.

Diese tagesklinische Behandlung wird ab sofort nicht mehr im Klinikum Fulda in der Pacelliallee, sondern in den neuen Räumen in unmittelbarer Nähe in der Schumannstrasse angeboten. „Die tagesklinische Behandlung ermöglicht Patienten den Kontakt zu ihrem häuslichen Umfeld weiter zu behalten und das in der Therapie erlernte zu Hause umzusetzen“, so Klinikdirektorin Dr. Anna-Maria Budczies. In ihrem Eröffnungsvortrag ging sie auf die hohe Bedeutung der Tagesklinik und des "MVZ Osthessens" als integraler Bestandteil medizinischer und psychosozialer Versorgung in Fulda und der Umgebung ein.

Über das MVZ Osthessen werden darüber hinaus übergangsweise Nachsorgegespräche angeboten. „Durch die niedrigschwellige Überleitung zwischen den Sektoren in Verbindung mit der tagesklinischen Behandlung, bieten wir unseren Patienten die Möglichkeit, zeitnahe und nachhaltige Therapieerfolge zu erzielen“, erklärt Simone Del-Duca, kaufmännische Leitung des "MVZ Osthessens". 

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