Fuldaer Schulen beim "Solarcup 2013" äußerst erfolgreich

Kassel/Osthessen. Die Ferdinand-Braun-Schule, das Marianum Fulda und die Grundschule Marbach kehrten erfolgreich mit zwei ersten, einem zweiten, zwei

Kassel/Osthessen. Die Ferdinand-Braun-Schule, das Marianum Fulda und die Grundschule Marbach kehrten erfolgreich mit zwei ersten, einem zweiten, zwei dritten, einem vierten   und einem fünften Platz aus Kassel zurück. Alle drei Teams der Ultraleichtsolarmobile qualifizierten sich für den Bundessolarwettbewerb, bei dem die Fuldaer als Bundessolarsieger 2012 ihren Titel verteidigen wollen. Ohne einen Tropfen Regen konnten die Solarcupteams, die am 24.05.2013 aus Hessen, aber auch aus benachbarten Bundesländern nach Kassel gereist waren, am Bildungswettbewerb in Kassel ihre Fahrzeuge starten lassen. Der Wettbewerb, bei dem es vor allem darum geht, bei jungen Menschen das Interesse für eine technisch orientierte Ausbildung zu wecken und zu fördern, liegt voll im Trend der erneuerbaren Energien. Er bekommt durch die aktuellen Entwicklungen im Energiemarkt deutlich mehr Gewicht.

Das Team "Marbacher Sonnenwinde" errang mit Anne Feik und Philipp Müller  unter der Schirmherrschaft der Marbacher Grundschule den ersten Platz. Mit ihren selbst gebauten Solarbooten mussten sie eine Strecke auf einem künstlich angelegten Teich auf dem Kasseler Königsplatz mehrfach zurücklegen. Hier waren sie wie im Vorjahr unter 45 Startern das schnellste Boot. Weiterhin mussten sie wie alle Teams durch eine Dokumentation und ein Bild zum Thema die Jury überzeugen. Besonderer Dank gilt hierbei Joachim Schulz der mit den Schülern das Bild entwarf. Nahezu 45 Teams gingen bei den Ultra - Leicht – Solarmobilen an den Start. Diese Fahrzeuge mussten sich mit reiner Solarenergie auf einer 10 Meter langen Strecke fortbewegen. Aus der dann in einer bestimmten Zeit zurückgelegten Strecke, der technischen Bewertung, einer Dokumentation und einem technischen Gespräch über die Planung, Umsetzung und Funktion wurden hier die Sieger ermittelt. Hier gelang es Hanna Botzet und Jonathan Feik aus dem Marianum Fulda in ihrer Gruppe mit ihrem Fahrzeug Solaris 2.1 erneut wie im Vorjahr den ersten Platz zu erreichen.

Den zweiten und dritten Platz erreichten Marcel Glübert, Simion Uhl, Cornelius Wald und Florian Hack, Schüler der Fachoberschule, der Ferdinand-Braun-Schule Fulda, Fachrichtung Elektrotechnik mit ihren zwei Fahrzeugen Solaris 3.0 und Solaris 3.5 , die amtierenden Meister des Vorjahres des Bundessolarwettbewerbes in Chemnitz. In der Königsklasse der technisch sehr anspruchsvollen ferngelenkten Solarmobile erreichten das Team der Ferdinand-Braun-Schule, mit Darius Müller, Alexander Mack und Fabian Paul unter 15 Teilnehmern den dritten Platz in der Konstruktionswertung, den vierten Platz in der Wertung der besten Präsentation und einen hervorragenden fünften Platz in dem Rennen. Mit einem selbst gebauten ferngesteuerten Solarmobil mit Solaranhänger im Maßstab 1:5  musste eine vorgegebene Strecke mitten auf dem Königsplatz mit einem vollgeladenen Akku mehrfach abgefahren werden. Besondere Finesse des Fuldaer Caravans: Eine hier eingebaute solarstrombetriebene Luftturbine unterstützte das Zugfahrzeug durch Schub und stach als einziger Trailer mit eigenem Antrieb hervor. Während den Wertungsläufen durfte der Akkumulator nur durch die Kraft der Sonne geladen werden. Auch hier waren die technische Bewertung der Fahrzeuge, die verschiedenen Dokumentationen und das technische Gespräch ausschlaggebend für die Bewertung. Die Schüler mussten hier selbstständiges Handeln, eigenständiges Planen, Entwickeln und Organisieren beweisen, so die Projektleiter Karl Heinz Ketteler und Thorsten Feik.

Die hohen Kosten der Fahrzeuge konnten durch Spenden der Ewald-Vollmer-Stiftung, des Fördervereins der Ferdinand- Braun-Schule, durch Elternspenden der Ferdinand Braun Schule, der Firma EDAG, des Überlandwerkes Fulda sowie durch Sachspenden der Firmen SunSet, Werbetechnik Schreiber, ElektroTrabert, LemoSolar und Robbe Modellbau finanziert werden. Besonderen Dank an dieser Stelle an die Fachlehrer Günther Orth, Klaus Leubecher  und Gregor Botzet, die bei der Umsetzung der Aufgabenstellungen mit eingebunden waren.

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