Fuldaer Stadtjubiläum wirft seine Schatten voraus: "Fulda handelt. Fulda prägt".

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Jubiläumsjahr beginnt am kommenden Dienstag mit Vesper im Dom und Eröffnung einer Sonderausstellung im Vonderau Museum

Fulda - Das Fuldaer Stadtjubiläum rückt immer näher. Dabei nimmt der kommende Dienstag, 12. März, eine wichtige Rolle ein, und alle interessierten Bürger sind eingeladen: An diesem Tag begeht Fulda nämlich den Gedenktag der Gründung des Klosters Fulda vor 1.275 Jahren. Aus diesem Anlass wird um 18 Uhr im Dom eine musikalische Vesper an dem Ort erklingen, an dem der Heilige Sturmius mit seinen sieben Gefährten im Auftrag des Heiligen Bonifatius ein Kloster errichten sollte. Der Vesper wird Bischof em. Heinz Josef Algermissen vorstehen; die Ansprache hält Domdechant Professor Dr. Werner Kathrein. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld spricht ein Grußwort.

Anschließend wird gegen 20 Uhr im Vonderau Museum die Ausstellung "Fulda handelt. Fulda prägt." eröffnet, die den Zusatz "1.000 Jahre Münz-, Markt- und Zollrecht" trägt. Die Sonderausstellung, die bis 4. August zu sehen ist, erzählt die wechselvolle Wirtschafts- und Geldgeschichte der Stadt Fulda im Wandel der Zeit vom zunftgebundenen Handwerk über die fürstlichen Manufakturen bis hin zur modernen Industrie.  Zu sehen sein werden die zeittypischen Produkte, die für den heimischen Markt, aber auch für den Fernhandel gefertigt wurden und noch heute werden. Ebenso verfolgt die Ausstellung das sich stetig verändernde Geld von den ersten geprägten Münzen bis hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr.

Während einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag konnten Journalisten einen ersten Eindruck von den Objekten bekommen. Als Ansprechpartner standen Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Museumsleiterin Dr. Sabine Fechter, das Kuratorenteam der Ausstellung mit der Historikerin Dr. Cornelia Halm sowie Kulturamtsleiter Dr. Thomas Heiler bereit. Unter anderem konnte man schon die wertvollsten Stücke der Ausstellung in Augenschein nehmen: zwei frühmittelalterliche Handschriften sowie die Originalurkunde über die Münz-, Markt- und Zollrechte aus dem Jahr 1019.

Verwiesen wurde darauf, dass etwa 15 Prozent der Ausstellungsstücke von Fuldaer Bürgern, Geschäftsleuten und Firmen stammen. Zudem Leihgaben unter anderem von Museen aus Lauterbach und Schotten sowie von der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda.  

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