Fulda-Tourismus boomt: Erstmals über 600.000 Übernachtungen

Touristen in Fulda

Fremdenverkehrsbilanz 2017 / Zahlen haben sich seit 2004 mehr als verdoppelt 

Fulda - Der Tourismusboom in Fulda hält an und verursacht neue Rekorde: Erstmals zählte die Barockstadt im Jahr 2017 mehr als 600.000 Übernachtungen. Exakt waren es 617.442, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent bedeutet.

Die Zahl der Gästeankünfte in den statistisch erfassten insgesamt 47 Beherbergungsbetrieben im Stadtgebiet (Hotels und Pensionen ab zehn Betten) stieg um drei Prozent auf 379.789. Die Bettenzahl in den erfassten Betrieben erhöhte sich von 3719 auf 3791. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug wie im Vorjahr 1,6 Tage.

Noch eindrucksvoller ist die Entwicklung Fuldas zu einer boomenden Touristenstadt, wenn man sich die Zahlen von vor 13 Jahren vor Augen hält: Damals (2004) betrug die Anzahl der angekommenen Gäste 180.860, die Zahl der Übernachtungen 283.009 – beide Werte haben sich also seither weit mehr als verdoppelt!

„Fulda ist nicht nur während des Musicalsommers ein attraktives Ziel für Städtereisende, sondern das ganze Jahr hindurch beliebt, speziell für Tagungs- und Kongresstouristen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der in der positiven Entwicklung auch einen Erfolg der jahrelangen Bemühungen der Stadt sieht, die Attraktivität Fuldas zu steigern und überregional bekannt zu machen.

Elisabeth Schrimpf, Leiterin des Bereichs Tourismus und Kongressmanagement der Stadt, berichtete von einem über alle Monate hinweg positiven Jahresverlauf bei den Gästezahlen. Lediglich der Mai habe aufgrund der Kalenderkonstellation mit mehreren Feiertagen weniger Kongresstouristen verzeichnet. Mit einer Steigerung von 6,9 Prozent sei hingegen der Dezember sehr gut gelaufen. Ein Grund dafür: „Unser Weihnachtsmarkt wird immer attraktiver und zieht zunehmend auch Übernachtungsgäste an“, hat Schrimpf beobachtet.

 Und trotz des Wegfalls des sehr besucherstarken Sepawa-Kongresses (Hersteller von Seifen, Parfüm und Waschmitteln) im "Esperanto" sei die Oktoberbilanz im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2016 positiv ausgefallen. „Wir sind wirklich zufrieden und auch ein bisschen stolz auf die Zahlen“, so Schrimpf.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Wegen Vorfahrtnahme: Zwei kaputte Autos in Hosenfeld

Zu einem Unfall kam es am Freitagabend in Hosenfeld. Beteiligt waren zwei Wagen. Eine Frau wurde leicht verletzt.
Wegen Vorfahrtnahme: Zwei kaputte Autos in Hosenfeld

Mit zwei Schlägen: Landrat Bernd Woide eröffnet das Esperanto-Oktoberfest

Heute wurde das Esperanto-Oktoberfest feierlich mit zwei Schlägen eröffnet.
Mit zwei Schlägen: Landrat Bernd Woide eröffnet das Esperanto-Oktoberfest

Sattelzugfahrer übersieht Motorradfahrer bei Michelsrombach

Glücklicherweise nur leicht verletzt wurde ein Kradfahrer, der unter einen Sattelauflieger rutschte.
Sattelzugfahrer übersieht Motorradfahrer bei Michelsrombach

Sebastian Mock übernimmt Klinikleitung bei Helios St. Elisabeth Hünfeld

Nach mehrmonatiger Vakanz hat die Hünfelder Klinik nun den neuen Geschäftsführer Sebastian Mock vorgestellt.
Sebastian Mock übernimmt Klinikleitung bei Helios St. Elisabeth Hünfeld

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.