Für Handwerk, Ausbildung und Verbraucher: Fuldaer "trend-messe" gestartet

Die Trendmesse Fulda ist eröffnet.
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Veranstalter hoffen bis einschließlich Sonntag auf wiederum 30.000 Besucher auf der "Messe-Galerie"

Fulda - Die Digitalisierung spielt in alle Lebensbereiche hinein. Auch Handwerksbetrieben und anderen mittelständischen Unternehmen werden dadurch neue Geschäftsmodelle oder Arbeitsweisen ermöglicht. Dies sind Chancen, aber gleichzeitig auch Herausforderungen. Darauf verwies am Donnerstagvormittag Staatssekretär Patrick Burghardt von der Hessischen Landesregierung bei Eröffnung der Fuldaer "trend-messe". Diese kann bis einschließlich Sonntag auf der "Messe-Galerie Fulda" besucht werden. Die Ausbildungs- und Handwerksmesse, veranstaltet von der "Kreishandwerkerschaft Fulda" und organisiert von der "Kinold Ausstellungsgesellschaft mbH" hält auch in diesem Jahr umfassende Informationen aus allen Bereichen bereit.

Viele Gäste aus allen Bereichen des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens waren in die Halle 5 gekommen, wo Kreishandwerksmeister Claus Gerhardt alle willkommen hieß. Zum siebten Male bereits werde die "Handwerker-, Ausbildungs- und Verbrauchermesse nun schon in dieser bewährten Form durchgeführt, laut Gerhardt "die größte Informationsmesse in Hessen". Man hoffe, dass auch diesmal die Zahl von 30.000 Besuchern erreicht werde, die auf 32.000 Quadratmetern ein höchst vielfältiges Angebot der 255 Aussteller vorfänden.

"Auch bei dieser ,trend-messe' spiegelt sich die wirtschaftliche Dynamik unserer Region wider", so Gerhardt, der mahnte, dass die Regionalität in einer immer stärker digital werdenden Welt täglich neu erkämpft werden müsse. Für Handwerksbetriebe dürfe die Digitalisierung  kein Schicksal, sondern müsse vielmehr Gestaltungselement sein. Davon abgesehen müssten Mitarbeiter stets an erster Stelle stehen, und dazu gehöre vornehmlich das Werben um Auszubildende und die positive Darstellung des Handwerksberufes.

"Das Handwerk zeichnet ein lohnendes und glückliches Berufsleben aus", so Gerhardt, der in diesem Zusammenhang kritisierte, dass das Abwerben von Fachkräften inzwischen erschreckende Formen angenommen habe. Der Kreishandwerksmeister hoffte darauf, dass am Samstag und Sonntag viele junge Leute gemeinsam mit ihren Eltern die "trend-messe" besuchen, zumal sich bereits für Donnerstag und Freitag rund 1.000 Schüler angemeldet hätten, um sich über die verschiedendsten Ausbildungsberufe zu informieren.

"Diese Messe hat sich etabliert", lobte Landrat Bernd Woide. Hier sei Gelegenheit gegeben, "Dienstleistungen zu erfahren und wahrzunehmen und mit denjenigen zu sprechen, die sie erbringen". Woide zeigte sich stolz über die Struktur der Region Fulda, "und deren ganze Stärke wird hier sehr deutlich". Auch er verwies darauf, dass ein Handwerksberuf hervorragende Chancen biete. Durch die Digitalisierung werde das Handwerk  noch an Möglichkeiten hinzugewinnen.

Patrick Burghardt, vormals Oberbürgermeister von Rüsselsheim und seit Kurzem Hessischer Staatssekretär für Digitale Strategie und Entwicklung, wies auf Studien hin, wonach die Digitalisierung in hessischen Unternehmen schon weit fortgeschritten sei. In Prognosen werde davon ausgegangen, dass gerade der hessische Mittelstand in wenigen Jahren noch besser dastehen werde. Um diese Anstrengungen zu unterstützen und weiter zu forcieren, habe die Hessische Landesregierung im Januar 2019 ein eigenes Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung geschaffen, in dem die gesamte digitale Arbeit der Landesregierung gebündelt werde

Burghardt: „Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft, von ihnen geht eine Vielzahl an Innovationen aus. Das Land Hessen bietet eine Vielzahl von Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten an, um die Digitalisierung dieser Unternehmen voranzutreiben. Studien zeigen, dass gerade kleinere Handwerksbetriebe mangels ausreichender eigener Ressourcen hier Unterstützung benötigen, die ganz unterschiedlich ausfallen kann.“

Das Land Hessen zähle dazu nicht nur eine entsprechend ausgestattete Infrastruktur wie schnelles Internet oder möglichst lückenlose Mobilfunkabdeckungen, sondern auch eine Vielzahl an Beratungsangeboten. Dazu zählen unter anderem die "Digi-Beratung" oder der "Digi-Check". Das Land fördere zudem das Projekt „Digi-Guides“ der Arbeitgeberverbände des Hessischen Handwerks, über das gewerbekundige Personen weitergebildet werden, um den Wissens- und Technologietransfer im Handwerk zu beschleunigen und den Digitalisierungsgrad zu erhöhen.

Das Schlusswort blieb Peter Kinold, Geschäftsführer der "Kinold Ausstellungsgesellschaft mbH" vorbehalten, der zum obligatorischen Messerundgang einlud. Dazu gehörte unter anderem ein Handwerkerquiz und Prägeversuche der Fuldaer Jubiläumsmünze.

Info

Die "trend-messe" findet von Donnerstag bis Sonntag, 14. bis 17. März, 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt für Besucher bis einschließlich 17 Jahre ist frei. Karten kosten sieben Euro an der Tageskasse, für Senioren über 60 Jahren, Berufsschüler und Studenten sechs Euro an der Tageskasse. Das Parken ist gratis.  

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