Fuldaer Weihnachtsmarktbilanz: „Kraftakt, der sich gelohnt hat“

Die Stadt Fulda zieht eine positive Bilanz des Weihnachtsmarktes
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Die Stadt Fulda zieht eine positive Bilanz des Weihnachtsmarktes

Mit einer positiven Bilanz geht der Weihnachtsmarkt in Fulda zu Ende. Angesichts der sich dynamisch entwickelnden Corona-Lage hatten die Stadt Fulda sowie die beteiligten Veranstalter und Standbetreibenden mit einer gewissen Unsicherheit am 26. November den beliebten Weihnachtsmarkt eröffnet.

Fulda Doch ein ausgeklügeltes und deutlich erweitertes Flächenkonzept, stringente Hygieneregeln und ein stufenweise angepasstes Kontrollsystem haben die Durchführung über den kompletten Zeitraum möglich gemacht.

„Unser besonderer Dank gilt dabei den Besucherinnen und Besuchern des diesjährigen Weihnachtsmarktes, denn sie haben sich in ihrer überwiegenden Mehrheit an die Regeln gehalten, Masken getragen und auch die notwendigen Kontrollen akzeptiert. Sonst wäre die Durchführung so nicht möglich gewesen“, so Bürgermeister Dag Wehner und Dominik Höhl vom Stadtmarketing der Stadt Fulda.

Die erfolgreiche Durchführung des Marktes sei auch ein Verdienst der Standbetreiber, Ordnungsdienste und Dienstleister, die sich trotz aller Unsicherheiten beteiligt und die Auflagen gewissenhaft erfüllt hätten, betonen beide.

Dabei war der Aufwand, den die Stadt und die Veranstaltenden in diesem Jahr betreiben mussten, deutlich höher als in den Vorjahren: Das erweiterte Flächenkonzept, höhere Kosten für Sicherheits- und Hygienemaßnahmen sowie eine ständige Beobachtung und Bewertung der Situation haben den diesjährigen Weihnachtsmarkt personell, organisatorisch und finanziell zu einem besonderen Kraftakt werden lassen.

Dieser habe sich aber gelohnt, so Dominik Höhl: „Die Besucherinnen und Besucher waren dankbar dafür, dass der Weihnachtsmarkt überhaupt stattfinden konnte.“ Auch für den Innenstadthandel und die Gastronomie sei der Weihnachtsmarkt wichtig gewesen, habe er doch für Frequenz und Leben in der Innenstadt gesorgt. Dass dennoch eine gewisse Vorsicht herrschte, zeigen die Besucherzahlen: Rund 40 Prozent weniger Menschen als in 2019 waren zu Gast auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt, erklärt Höhl.

Natürlich habe es vor allem anfänglich Bedenken angesichts einer möglichen Infektionsgefahr gegeben, sagt Bürgermeister Wehner. „Wir waren aber von Anfang an der Auffassung, dass der Weihnachtsmarkt im Freien auf der wesentlich erweiterten Fläche mit dem geschilderten Konzept verantwortbar war und haben uns dabei auch am gesetzlichen Rahmen des Landes Hessen orientiert.“ Man habe natürlich stets das Infektionsgeschehen und die Lage auf dem Markt im Blick behalten und einige Male nachgesteuert.

Auch im Angesicht der besonderen Situation konnte der Weihnachtsmarkt 2021 wieder mit Neuerungen aufwarten, die gut ankamen: so die Erweiterung der Fläche in die Friedrichstraße, die zu einem attraktiven Entree in die Innenstadt aus Richtung Dom wurde. Zu einem neuen Anziehungspunkt wurde der Regiomarkt auf dem Buttermarkt mit der Karussellbar und der Eisstockbahn, umringt von Ständen mit regionalen Produkten, Speisen und Getränken.

Im Unterschied zum traditionellen Weihnachtsmarkt wechselte die Besetzung der Stände teilweise wochenweise, so dass auch kleinere Produzenten teilnehmen konnten. Diese kontinuierliche, behutsame Weiterentwicklung des Weihnachtsmarktes werde auch im kommenden Jahr weitergehen – dann hoffentlich wieder ohne allzu viele Auflagen, so Wehner und Höhl.

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