Fuldas Bischof Heinz Josef Algermissen von Romreise zurückgekehrt

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Besuch beim Heiligen Vater: „Der Papst ist in erster Linie Seelsorger“

Rom/Fulda.  "Papst Franziskus ist in erster Linie Seelsorger, der zu den Menschen geht – deshalb wird er auch seine nicht ungefährliche Afrikareise antreten", betonte Bischof Heinz Josef Algermissen nach seiner Rückkehr aus Rom. Der Bischof war zusammen mit Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez im Rahmen des Ad-Limina-Besuches der deutschen Bischöfe mit dem Heiligen Vater zu einem anderthalbstündigen Gespräch zusammengetroffen, das "sehr dicht war und in mitbrüderlicher Atmosphäre verlief".

Der Papst habe Fulda sofort mit dem heiligen Bonifatius in Verbindung gebracht, so Algermissen. "Er bat uns auch um unser Gebet am Grab des Apostels der Deutschen für sich und sein schwieriges Amt." Es handelte sich um den dritten Ad-Limina-Besuch des Fuldaer Bischofs in den letzten 18 Jahren. "Franziskus ist wirklich ein ganz besonderer Mensch – hoffentlich bleibt er gesund", hob Algermissen hervor.

In Rom führten Bischof Algermissen und Weihbischof Diez eine Vielzahl von Gesprächen in den vatikanischen Kongregationen und Räten. "Es war schön, den Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre Kardinal Gerhard Ludwig Müller wiederzusehen, der Ende Juli 2014 im Rahmen des Kongresses ‚Freude am Glauben‘ in Fulda im Bischofshaus war."

Die Beziehungen zum Protestantismus im Hinblick auf das bevorstehende Reformationsgedenkjahr 2017 wurden in einem Gespräch mit Kardinal Kurt Koch, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, thematisiert. Auch stand ein Besuch beim Päpstlichen Rat für die Familie unter dem Präsidenten Erzbischof Vincenzo Paglia auf dem Programm; es ging hier vor allem um die Probleme der Familien in einer geänderten Gesellschaft und um die Konsequenzen aus der Synode zu Ehe und Familie. Des Weiteren wurden Gespräche in der Kongregation für das Bildungswesen, im Staatssekretariat, in der Bischofskongregation, in der Kongregation für die Heiligsprechungen und in der Gottesdienstkongregation geführt.

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