Futter für Bienen: Zwölf Landwirte nehmen an „Hessen blüht für Bienen“ teil

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Heute stellten der Kreisbauernverband Fulda-Hünfeld und die Imkervereine Fulda und Hünfeld das Projekt "Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen - Imker und Bauern sind Partner "vor.

Künzell - Auf einem rund 100 Meter langen und 2,50 Meter breiten Streifen fördern Landwirt Stefan Schneider vom Lanneshof und die Imkervereine Fulda und Hünfeld die Insekten- und Vogelvielfalt in der Region. Schneider ist einer von zwölf Landwirten im Landkreis Fulda, der am Programm „Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen – Imker und Bauern sind Partner“.

„Für das Projekt werden die Randstreifen von bewirtschafteten Feldern genutzt, die sonst mit Wildwuchs besetzt sind“, erklärt Matthias Bug, erster Vorsitzender des „Kreisbauernverbandes Fulda-Hünfeld“. Die Landwirte streuen lediglich eine Saatmischung von zehn bis fünfzehn unterschiedlichen Pflanzen auf die Blühstreifen aus. „Von Juni bis Oktober treten Mangelerscheinungen bei Bienen und Insekten aller Art auf“, weiß Manfred Ritz, Vorsitzender des „Hessischen Imkervereins“. Die Blühstreifen sollen gegen diese Mangelernährung wirken. Die Bienen und andere Insekten sind wichtige Bestäuber für landwirtschaftliche Kulturen. Laut des „Kreisbauernverbandes“ werden etwa 80 Prozent der Obst-und Gemüsepflanzen von Insekten bestäubt.

Auch Kommunen und private Gartenbesitzer seien aufgefordert, in ihren Anlagen und Gärten solche Blühstreifen für Insekten zu integrieren und somit ein zusätzliches Nahrungsangebot für diese wichtigen Lebewesen zu schaffen. „Dieses Projekt soll langfristig laufen“, sagt Dr. Hubert Beier, Geschäftsführer „Kreisbauernverband Fulda-Hünfeld“ und sichert Ritz auch im nächsten Jahr Unterstützung zu. „Nur gemeinsam können wir diese Aufgabe schaffen“, so Ritz abschließend.

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