Gefährliche Fracht

Hnfeld. Zeitweise war die Auftragserfllung fr die Krfte der Bundespolizeiabteilung Hnfeld bei diesem Castor-Transport na

Hnfeld. Zeitweise war die Auftragserfllung fr die Krfte der Bundespolizeiabteilung Hnfeld bei diesem Castor-Transport nach Lubmin an der Ostsee wirklich hart, extrem schwierig und auch gefhrlich. Frostige Temperaturen, eisglatte Straen und hohe Schneeverwehungen machten den Mitarbeitern der Hnfelder Abteilung zu schaffen.

Die Hnfelder, waren wieder wie beim Castortransport nach Gorleben als eigenstn-diger Einsatzabschnitt Eingreifkrfte eingesetzt. Die Gliederung der Abteilung, mit ihren Spezialkrften und der Einsatzhundertschaft, ist fr diese Aufgabenstellung besonders geeignet.

Der Auftrag der Abteilung lautete, gemeinsam mit weiteren unterstellten Krften aus St. Augustin, Uelzen, Bayreuth, Oerlenbach, Lbeck und Blumberg, den Castor-Transport im Einsatzraum von Halle bis nach Greifswald/Lubmin parallel im ber-schlagenden Einsatz zu begleiten, um dann zusammen mit den eingesetzten Stre-ckenschutzkrften Strungen des Zugdurchlaufes zu verhindern.

Dieser hoffentlich letzte Groeinsatz fr die Hnfelder Abteilung im Jahr 2010, war eine besondere Herausforderung aus taktischer, technischer und organisatorischer Sicht. Galt es doch gengend starke Polizeikrfte in einem dynamischen Ablauf wh-rend des Zugdurchlaufes immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereit zu stellen, auf Strungen zu reagieren, diese zu beseitigen, die Strecke von Personen frei zu machen und Demonstranten von den Gleisen fern zu halten.

Die teilweise extremen winterlichen Witterungsbedingungen und Straenverhltnisse erschwerten die Auftragserfllung zustzlich.So waren zur Nachtzeit bei eisigem Wind und bei Schneefall Demonstranten von den Gleisen zu rumen und Gewahrsamnahmen zu vollziehen sowie Traktorblockaden aufzulsen, um die Sicherheit des Transportes zu gewhrleisten und Behinderungen zu minimieren.

Die Hnfelder Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft sowie einige Spezialisten der Technischen Einsatzhundertschaft waren wieder auf dem Transportzug eingesetzt. Die Versorgungskrfte Einsatzuntersttzung / Standortservice der Abtei-lung versorgten erneut aus dem Standort heraus und mit mobilen Versorgungstrupps die im Bereich Hessen eingesetzten Einsatzkrfte der Bundespolizei.

Besonderes Lob verdienen die Kraftfahrer der Polizeifahrzeuge. So waren von den 125 Hnfelder Einsatzfahrzeugen im Durchschnitt 1500 km zurckzulegen. Bei einer Gesamtkilometerleistung von ca. 200 000 km war trotz der schwierigen Witterungs-bedingungen nur an einem Fahrzeug ein geringfgiger Blechschaden zu beklagen.

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