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Gefühlter Winter

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Das Thema, das uns derzeit am hufigsten beschftigt - neben Auenminister Westerwelles innenpolitischen Querelen - ist das Wetter. Wi

Das Thema, das uns derzeit am hufigsten beschftigt - neben Auenminister Westerwelles innenpolitischen Querelen - ist das Wetter. Winter, Winter und kein Ende! Viele mgen die weie Pracht nicht mehr sehen, sind genervt von den inzwischen schmutziggrau werdenden Schneebergen an den Straenrndern, haben kein Streusalz mehr und wrden den Schneeschieber am liebsten im Kamin verheizen.

Jeden Morgen stellt sich die bange Frage, ob man unbeschadet durch eisglatte Straen und schlecht gerumte Gehwege zur Arbeit kommt, oder ob durch Glatteis und Schneeverwehungen der ein oder andere Unfall passiert ist, der die Fahrt erschwert. Selbst beim Einkaufen auf Kopfsteinpflaster muss man vorsichtig sein, dass man seine neue Porzellan-Terrine gut verpackt hat, wenn man direkt vor dem Laden doch auf einer Eisflche ausgleitet.Doch dieser Winter ist eigentlich ganz normal - sagen zumindest Wetter-Experten. Und die mssen es ja wissen. Eine durchgehend hhere Durschnittstemperatur im Januar, Schneemassen, die wochenlang liegen bleiben und immer dann, wenn es etwas wrmer wird, von himmlischer Seite wieder neu aufgefllt werden, zehren dennoch an der Psyche des ein oder anderen Osthessen. Den Verkehrs-Durchsagern im Radio muss es doch auch bald auf den Geist gehen, stndig Fahren Sie vorsichtig, stellenweise ist mit Schneefall zu rechnen" gebetsmhlenartig zu wiederholen. Auf den Straen selbst gibt es oftmals zwei Extreme: Die Einen, die bei etwas Schnee am Straenrand nur noch 60 Stundenkilometer fahren, und die Anderen, die trotz Eis und Schnee mit 120 km/h ber die Bundesstrae brettern. Beides ist nicht unbedingt das Wahre, denn damit gefhrden sie nicht nur sich selbst, sondern auch viele andere Verkehrsteilnehmer. Die lahmen Enten animieren dazu, sie auch in gefhrlichen Situationen zu berholen, und die Raser sind ofmals im Gegenverkehr zu sehen, da sie sonst die Kurven nicht kriegen.Doch die Hoffnung auf einen milden Frhling bleibt, denn es kann ja nicht immer so sein. Und wenn er da ist, dann freuen sich Mensch und Tier an den wrmenden Sonnenstrahlen und den sprieenden Pflanzen. Eines ist sicher: Der gefhlte Winter 2009/2010 ist viel lnger als je zuvor!

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