Gegen sexuelle Gewalt: Erneut Theaterprojekte der Familiendezernentin

Vogelsbergkreis. Nach den groen Erfolgen in den vergangenen sechs Jahren in Schlitz, Mcke, Grebenhain, Gro-Felda, Schotten, Alsfel

Vogelsbergkreis. Nach den groen Erfolgen in den vergangenen sechs Jahren in Schlitz, Mcke, Grebenhain, Gro-Felda, Schotten, Alsfeld, Ulrichstein, Homberg, Kirtorf, Lauterbach, Nieder-Ohmen und Freiensteinau kndigt die Vogelsberger Familiendezernentin Sylke Emmermann erneut ein Theaterprojekt gegen sexuelle Gewalt an.

Das Mathom-Theater wird diesmal in Grebenau, Antrifttal-Ruhlkirchen und Wartenberg-Angersbach zu Gast sein. Die Termine fr die Eltern der Grundschulkinder, die das Stck am darauffolgenden Tag whrend des Unterrichts anschauen werden, sind:

Donnerstag, 4. Oktober, um 19.30 Uhr in Grebenau in der Astrid-Lindgren-Schule, Mittwoch, 24. Oktober, um 20 Uhr in Ruhlkirchen in der Turn- und Festhalle und am Donnerstag, 25. Oktober, um 20 Uhr in der Grundschule Angersbach. Im Anschluss an das Theaterstck knnen die Eltern mit Fachleuten, unter anderem der Polizei, ber das Thema sexuelle Gewalt diskutieren. Sylke Emmermann verwirklicht das Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit den Grundschulen.

Gezeigt wird das Theaterstck "Finger weg von Julia", das vom Mathom-Theater aus Melle sehr einfhlsam und wirkungsvoll in Szene gesetzt wird. Es ist vorgesehen, das Theaterstck zunchst in einem Elternabend zugnglich zu machen und hier entsprechende Diskussionen anzuregen, um dann am jeweils folgenden Tag, die Theaterauffhrungen fr die Kinder durchzufhren. Es handelt sich bei dem Theaterstck "Finger weg von Julia" um ein sogenanntes Prventions-Theaterstck, das einfhlsam die Kinder gemeinsam mit ihren Pdagogen in die schwierige Thematik einfhren soll. Inhaltliches Ziel des Stckes ist es, dass die Kinder lernen sollen, selbst ber ihren Krper zu bestimmen und auch gegenber Erwachsenen in bestimmten Situationen mit gutem Gewissen "Nein" zu sagen.

Sylke Emmermann hofft auf groe und lebhafte Resonanz bei den Eltern und den Lehrern. Nach den Theaterauffhrungen gibt es jeweils Mglichkeiten zur Diskussion mit den beteiligten, fachkompetenten Personen. Weiterhin ist geplant, so die Gleichstellungsbeauftragte, eine aktive Nachbereitung des Projektes anzubieten, beispielsweise durch begleitende Fortbildungsmanahmen fr Lehrerinnen und Lehrer zu diesem schwierigen Themenkomplex. Sylke Emmermann freut sich darber, dass die Grundschulen das Theaterprojekt in den Unterricht einbeziehen.

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