"Gelber Engel der Lüfte" - Bilanz der Luftrettung

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Seit 1984 fliegt "Christoph 28" vom Standort Fulda ab. Im Jahr 2014 gab es einen neuen Hubschrauber. Weitere Zahlen, Fakten und Fotos:

Fulda."Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und hoffen, dass es auch in Zukunft genau so weiter geht." Mit diesen Worten eröffnete der medizinische Vorstand des "Klinikums Fulda", Privatdozent Dr. Thomas Menzel, die "ADAC"-Luftrettungsbilanz-Pressekonferenz des Jahres 2014.

Der "ADAC" Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber "Christoph 28" aus Fulda startete 2014 zu insgesamt 1.322 Einsätzen – 1.270 Patienten wurden dabei versorgt. Das sind 49 weniger als im Jahr 2013, was mit den vielen Nebeltagen 2014 zusammenhängt. Die Zielorte des Hubschraubers befanden sich größtenteils in Hessen, darüber hinaus wurde "Christoph 28" auch nach Bayern, Thüringen und Niedersachsen gerufen.

"Die Station hier am ,Klinikum Fulda’ ist sehr spannend und abwechslungsreich. Wir haben teilweise Einsätze in bis zu 1.000 Meter Tiefe im Bergwerk, aber auch in bis zu 950 Metern Höhe auf der Wasserkuppe", erklärte der leitende Notarzt, Dr. Arndt Köbler. "Eine weitere Besonderheit an diesem Standort ist, dass wir sehr viele Einsätze mit Kinder haben. Das sind häufig die Einsätze, die auch ,alte Hasen’ sehr mitnehmen und noch lange in den Köpfen bleiben.""Nach solchen Einsätzen reden wir im Team über unsere Erlebnisse. Wenn wir professionelle Hilfe brauchen, bekommen wir die aber auch", erklärte Klaus Mader, Pilot und Stationsleiter "Christoph 28". Er ist ausgebildeter Hubschrauberpilot – hat keine medizinische Ausbildung. "Mittlerweile weiß ich aber auch so genau, wie ich im Notfall helfen kann. Hauptaufgabe für mich ist aber natürlich, den Patienten sowie die Besatzung sicher zu transportieren."

Die Geschäftsführerein der "ADAC-Luftrettung", Susanne Matzke-Ahl, erklärte, dass das Thema Nachtflug eine immer größere Rolle spielt. "Momentan gibt es nur einen Hubschrauber, der auch nachts fliegen kann, aber wir wollen, dass das ausgeweitet wird. Das ist zum Beispiel wichtig für die Verlegung von Patienten von einem Krankenhaus in ein anderes. Dazu brauchen die Hubschrauber aber gute Nachtsichtgeräte und die Crew muss extra darauf geschult werden, aber das wollen wir definitv anbieten können."

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