Wichtiges Projekt: EU fördert "Lehrbienenstand" in Neuhof

Staatssekretär Weinmeister auf Sommerreise: Besuch beim "Regionalforum Fulda Südwest e.V."

Neuhof - Im Rahmen seiner Sommerreise in Osthessen hat der hessische Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister auch die LEADER Region „Regionalforum Fulda Südwest e. V.“ als Partner im Netzwerk für Europa besucht.

„Bereits seit 1998 arbeiten die Akteure des Regionalforums Fulda Südwest zusammen und tragen in besonderem Maße zur Vernetzung und Förderung der Region bei. Hier wurde schon viel erreicht und mit Regionalmanager Stefan Hesse hat der Verein einen erfahrenen Kenner der Region“, machte Weinmeister zu Beginn des Gesprächs deutlich. „Der Landkreis Fulda gilt als einer der wirtschaftsstärksten in Hessen, aber gerade auch hier ist es von enormer Bedeutung, mit LEADER Region und Regionalmanagement einen Mittler zwischen Europa und den Bürgerinnen und Bürgern sowie Projekten vor Ort zu haben.“

Zur Förderung des Natur- und Landschaftsschutzes wurde aus LEADER-Mitteln der "Imkerverein Neuhof und Umgebung e.V." mit dem Projekt „Lehrbienenstand in Neuhof“ unterstützt. Damit wurde zugleich eine zentrale Anlaufstelle für Schulungsmaßnahmen sowie als Begegnungsstätte der interessierten Öffentlichkeit mit der Imkerei geschaffen. 50.000 Euro hat der Imkerverein in den neuen Lehrbienenstand am Opperzer Berg investiert - auch dank des LEADER-Zuschusses.

„Die große Bedeutung der Bestäubung durch Bienen für die Artenvielfalt und Ertragssicherheit in Landwirtschaft, Garten- und Obstbau ist mittlerweile auch bis in die Städte vorgedrungen. Hobby- und Kleinstimker in Stadt und Land können beim Lehrbienenstand in Neuhof Unterstützung finden. Damit wird den fleißigen Bienen wie auch unserem ländlichen Raum sehr geholfen. Ein tolles Projekt, das das Regionalforum Fulda ausgewählt hat“, sagte Weinmeister beim Gespräch mit dem Vorstand des Vereins.

 „Mir ist es außerdem wichtig, die Projekte vor Ort anzuschauen, dort wo die EU-Förderung tatsächlich sichtbar geworden ist, und zu erfahren, welche Herausforderungen die Region beschäftigen“, so Europastaatssekretär Weinmeister abschließend.

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