Am Rauschenberg: Geschädigte Bäume müssen gefällt werden

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Gemeindevorstand  von Petersberg: Erst dann kann Freigabe als Naherholungsgebiet erfolgen

Petersberg - Der Gemeindevorstand von Petersberg hat am Freitagmittag Stellung genommen zur aktuellen Situation rund um den Rauschenberg.

Darin heißt es: "Hatten wir es anfangs ,„nur' mit einer Kampfmittelräumung am Rauschenberg zu tun, geht es mittlerweile auch um den Naturschutz: Es wurden Sperrungen wegen Buchenerkrankungen notwendig, und wir wissen derzeit noch nicht, welche weitere Entwicklung sich ergeben wird". Bei den 2019 und 2020 durchgeführten Verkehrssicherungskontrollen durch Hessen Forst sei  festgestellt worden, dass viele Bäume, insbesondere die Buchen, durch die massive Trockenheit mit Wurzelschäden und Sonnenbrand (Buchenkomplexkrankheit) geschädigt seien.

Wie Hessen Forst mitgeteilt habe, würden die geschwächten Bäume durch Pilze besiedelt, die sie dann zum Absterben bringen. Die Kontrollen, belegt durch Luftbilder, hätten gezeigt, dass sehr viele Bäume, die unter anderem an den Wegen stehen, stark geschädigt sind. Die Schlussfolgerung: "Eine Freigabe des Rauschenbergs als Naherholungsgebiet kann erst wieder erfolgen, wenn die geschädigten Bäume gefällt sind. Diese Maßnahmen müssen einvernehmlich unter anderem mit der Oberen Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums Kassel abgestimmt werden".

Es sei daher wichtig, nun eine abgestimmte Vorgehensweise zwischen Kampfmittelräumung und Naturschutzmaßnahmen herbeizuführen. Als Eigentümerin der Flächen liege die Verantwortung bei der Gemeinde, "und wir werden alles dafür tun, damit der Rauschenberg als Naherholungsgebiet wieder uneingeschränkt genutzt werden kann".

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