Gemeinsam die Zukunft der hessischen Rhön gestalten

Eines der (kleineren) Förderprojekte aus dem Regionalbudget 2020: Eine Infotafel auf dem Radom auf der Wasserkuppe
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Eines der (kleineren) Förderprojekte aus dem Regionalbudget 2020: Eine Infotafel auf dem Radom auf der Wasserkuppe

Auch zukünftig will die hessische Rhön als LEADER-Region Fördergelder der EU für eine nachhaltige regionale Entwicklung nutzen. Dafür wird in den kommenden Monaten eine Lokale Entwicklungsstrategie erstellt, mit der sich der Verein Natur- und Lebensraum Rhön e. V. (VNLR) beim Land Hessen um die erneute Anerkennung als LEADER-Region bewerben wird. Ihre Ideen können Interessierte am 30. November bei einem Infoabend einbringen.

Gersfeld Gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Freizeit und Kultur, Angebote der Naherholung und des ländlichen Tourismus oder die Unterstützung kleiner Unternehmen sind Beispiele, für die die Förderungen der EU, des Bundes und des Landes Hessen in Zukunft eingesetzt werden sollen. Voraussichtlich etwa vier Millionen Euro werden der Rhön für die Förderperiode 2023-2027 zur Verfügung stehen.

Das Besondere an LEADER ist dabei, dass die Frage, wofür die Gelder eingesetzt und welche Schwerpunkte und Ziele die Region damit verfolgt werden sollen, von der Region beantwortet wird. „Bei LEADER wird nicht von oben, sondern in der Region entschieden, wofür das Geld ausgegeben wird“, betont Dr. Hubert Beier als Vorsitzender des VNLR. Gemeinsam mit Vereinen und Initiativen sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Tourismus, der Kultur und dem öffentlichen Bereich wird der VNLR in den nächsten Monaten an einer Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2023-2027 arbeiten. Diese Entwicklungsstrategie muss bis Mai 2022 dem Land Hessen als Basis für die erneute Anerkennung als LEADER-Region vorliegen. Die dort formulierten Ziele und Perspektiven bilden den Rahmen für die Entscheidung über zukünftige Projektförderungen in der Region.

Bürgerinnen und Bürger können mitreden

Unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft der Rhön gestalten“ sind alle Interessierten zur Auftaktveranstaltung am Dienstag, 30. November, um 18 Uhr ins Bürgerhaus in Nüsttal-Hofaschenbach eingeladen. Neben Informationen über das Förderprogramm LEADER, die Lokale Entwicklungsstrategie und die Beteiligungsmöglichkeiten wird es genügend Raum geben, sich mit Anregungen und Ideen einzubringen und mit anderen Teilnehmenden auszutauschen.

Wer sich mit seinen Ideen und Anregungen auch darüber hinaus beteiligen möchte, kann dies in den kommenden Monaten in Workshops tun. Hierbei werden Themen der Daseinsvorsorge, der wirtschaftlichen Entwicklung, eines nachhaltigen Konsums oder auch der Naherholung und des ländlichen Tourismus im Mittelpunkt stehen.

Für die Auftaktveranstaltung gilt die 3G-Regel. Eine Anmeldung ist erforderlich: bis zum 23. November beim VNLR unter Telefon (06681) 91 745-0 oder per E-Mail: info@vnlr.de .

Hintergrund: LEADER in der hessischen Rhön

Die LEADER-Region Rhön umfasst die 13 Städte und Gemeinden Burghaun, Dipperz, Ebersburg, Ehrenberg, Eiterfeld, Gersfeld, Hilders, Hofbieber, Hünfeld, Nüsttal, Poppenhausen, Rasdorf und Tann. Unter dem Dach des Vereins „Natur- und Lebensraum Rhön“ (VNLR) stehen die Kommunen gemeinsam mit vielen regionalen Vereinen, Verbänden, Initiativen und Unternehmen für die Förderung einer nachhaltigen regionalen Entwicklung. Sie werden dabei vor allem durch das europäische Förderprogramm LEADER unterstützt.

Fast 50 LEADER-Projekte und mehr als 40 Kleinstprojekte des Regionalbudgets konnten allein in der Förderphase 2014-2021 umgesetzt werden. Mehr als 3 Millionen Euro Fördermitteln kamen Projekten wiedem Zeltplatz Strutt in Poppenhausen, dem Rhönhof in Tann, der Alten Post in Ebersburg-Weyhers, den Himmelsschauplätzen im Sternenpark Rhön, der Einrichtung von Ferienwohnungen oder auch vielen kleinen in Poppenhausen, dem Rhönhof in Tann, der Alten Post in Ebersburg-Weyhers, den Himmelsschauplätzen im Sternenpark Rhön, der Einrichtung von Ferienwohnungen oder auch vielen kleinen Unternehmen zugute. 

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