Geschlossene Anstalt nach Reizgas-Angriff in der Notaufnahme des Klinikums Fulda

Neun Verletzte sind die Bilanz eines Angriffs eines 66-jöhrigen Thüringers mit Reizgas in der zentralen Notaufnahme in Fulda.

Fulda - Am Freitag gegen 20 Uhr wurde ein 66-jähriger Mann aus Thüringen von der Polizei zur psychiatrischen Begutachtung im Klinikum Fulda vorgestellt, nachdem er zuvor wegen Zahlungsschwierigkeiten auffällig wurde. In der Notaufnahme wurde er zunehmend aggressiv, weshalb weitere Polizeistreifen zur Unterstützung angefordert wurden.

Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen zog er plötzlich ein Reizgasspray und setzte dies gegen die Beamten und das Klinikpersonal ein. Durch das Versprühen von Pfefferspray wurden fünf Personen des Klinikpersonals und vier Polizeibeamte verletzt. Der Betrieb der Notaufnahme war zumindest in Teilen unterbrochen, bis die Feuerwehr unter Einsatz von Atemschutzgeräten den Bereich gelüftet hatte.

Der Thüringer wurde in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie eingeliefert. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und Gefährlicher Körperverletzung. Peter Lang, Polizeiführer vom Dienst.

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