Gesundheitsvorsorge - eine gesellschaftspolitische Aufgabe

+

Lauterbach. Vogelsberg-Landrat Manfred Görig freut sich über die große Resonanz beim zweiten Gesundheitstag der Kreisverwaltung.

Lauterbach. Mehr als ein Dutzend Info- und Mitmachstände in mehreren Foyers sowie acht Vorträge und Workshops machten für einen Tag das Kreishaus in Lauterbach zu einer Messehalle in Sachen "Förderung des Gesundheitsbewusstseins". Der Arbeitsschutzausschuss der Verwaltung wollte das Thema Gesundheits-Prävention für alle Kolleginnen und Kollegen zum Anfassen präsentieren. Bereits beim Auftakt im November 2012 war die Resonanz groß. Jetzt, beim zweiten Mal, war sie noch größer.

Landrat Manfred Görig hatte den Präventionstag eröffnet und betont, dass das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz zunehmend wichtig werde, denn der Druck auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch Arbeitsverdichtung, auch im öffentlichen Dienst, werde immer größer. "Es ist unsere Aufgabe, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutlich zu machen, wie man sich gesund erhält und verhält." Frühverrentung aus gesundheitlichen Gründen ließe sich nur vermeiden, wenn Arbeitgeber ihre Aufgabe erkennen, sich um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu kümmern.

Im Anschluss daran besuchte der Landrat alle Informationsstände und auch die Mitmach-Stationen. Ausdrücklich dankte er Ute Krummeich und Sandra Gerbig und dem Team des Arbeitsschutzausschusses, die mit viel Kreativität diesen Gesundheitstag vorbereitet hatten. Manfred Görig lobte auch die Betriebssportgruppe der Kreisverwaltung und die zunehmende Zahl von Beschäftigten, die das Sportabzeichen erwerben – oder es sich vorgenommen haben. "Sport ist neben der richtigen Ernährung und der korrekten Gestaltung des Arbeitsplatzes ein zentraler Erfolgsfaktor für die Erhaltung der eigenen Gesundheit", hob Görig hervor.

Der Landrat dankte auch dem Personalrat, der Schwerbehindertenvertretung, dem Eingliederungsmanagement der Verwaltung, der Frauenbeauftragten und besonders den vielen Ausstellern, die mit vielen Ideen das Thema Gesundheitsvorsorge darstellten oder zum Mitmachen aufforderten. Die Unfallkasse Hessen, die Barmer GEK, die Techniker Krankenkasse, Compass Private Pflegeberatung, der Integrationsfachdienst Fulda, der Verein Dialysepatienten und Transplantierte Mittelhessen, das Kreiskrankenhaus Alsfeld, das Eichhof-Krankenhaus Lauterbach, das Gesundheitsamt, der Jugendzahnärztliche Dienst, der Pflegestützpunkt und die Kantine waren mit Mitmach-Stationen aktiv und machten das Kreishaus auf drei Etagen zu einem bunten Marktplatz.

"Gesundheitsvorsorge, Erhaltung von Gesundheit, Abbau von Gesundheitsrisiken werden immer wichtiger", betonte Landrat Görig. Gesundheit sei nicht nur Privatsache, sondern auch eine gesellschaftspolitische Aufgabe. Und in diese umfassende Aufgabe gehöre die Selbstverantwortung jedes Einzelnen. Als Landrat sei ihm die aktive Gesundheitsförderung der knapp 800 Beschäftigten in der Kreisverwaltung ein wichtiges Anliegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Adventszeit in der Barockstadt
Fulda

Adventszeit in der Barockstadt

In der Vorweihnachtszeit hat sich das „Citymarketing Fulda“ einige Aktionen ausgedacht, um Fuldaern und Besuchern die Zeit bis zum Weihnachtsfest zu versüßen.
Adventszeit in der Barockstadt
 24-Jähriger Unfallfahrer verstirbt in Klinik
Fulda

24-Jähriger Unfallfahrer verstirbt in Klinik

Ein 24-Jähriger schleuderte auf rutschiger Fahrbahn seitlich gegen einen Baum. Die Feuerwehr musste schwer eingeklemmten Fahrer befreien. Er verstarb am Abend in einer …
24-Jähriger Unfallfahrer verstirbt in Klinik
„Haben Sie Ihren 3G-Nachweis dabei?“: Corona-Kontrollen und deren Umsetzung in Bussen und Bahnen
Fulda

„Haben Sie Ihren 3G-Nachweis dabei?“: Corona-Kontrollen und deren Umsetzung in Bussen und Bahnen

Seit Mittwoch gilt in Zügen und Bussen sowie in Flugzeugen bei Inlandsflügen die 3G-Nachweispflicht nach dem geänderten Infektionsschutzgesetz. Wie wird das kontrolliert?
„Haben Sie Ihren 3G-Nachweis dabei?“: Corona-Kontrollen und deren Umsetzung in Bussen und Bahnen
pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?
Fulda

pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?

Eine Stuttgarter Schule will Jogginghosen verbieten. Hans-Peter Ehrensberger und Jennifer Sippel sind geteilter Meinung.
pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.