Gleich zwei schwere Unfälle im Raum Hilders

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Insgesamt werden zwei Menschen schwer und zwei leichter verletzt / Feuerwehren und Rettungskräfte im Großeinsatz

Hilders - Gleich zwei schwere Unfälle haben sich im Laufe des Dienstags im Raum Hilders ereignet.

Zunächst kam es auf der Landesstraße 3176 zwischen Unterbernhards und Eckweisbach zu einem Verkehrsunfall. Der 22-jährige Fahrer eines Audi TT war zusammen mit seiner 20-jährigen Beifahrerin aus Richtung Unterbernhards in Richtung Hilders unterwegs. Im Verlauf einer Rechtskurve kam der Audifahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn nach links von seiner Fahrbahn ab, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw. In diesem war ein 82-jähriger Mann aus Hilders in Richtung Unterbernhards unterwegs. An beiden Fahrzeugen entstand  Totalschaden.

Der Fahrer des Opel war zunächst in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mittels Rettungsschere aus seinem Pkw befreit werden.

Auch die Türen des Audi waren durch den Unfall so deformiert, dass die Feuerwehr sie aufbrechen musste. Der Fahrer des Audi TT, sowie der Fahrer des Opel wurden bei dem Pkw schwer verletzt. Die Beifahrerin des Audi erlitt nur leichte Verletzungen. Die Gesamtsachschadenshöhe beträgt ca. 35.000 Euro.

Vor Ort war die Fahrbahn für zwei Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehren Hilders, Liebhards, Unterbernhards und Rupsroth waren mit insgesamt 25 Einsatzkräften vor Ort. Die Straßenmeisterei Gersfeld war ebenfalls vor Ort eingesetzt.

Am späten Abend war dann ein 24-Jähriger aus der Gemeinde Dipperz mit seinem  VW Golf II von Schwarzbach kommend in Fahrtrichtung Hofbieber unterwegs.

Kurz vor der Einmündung zur  K27 nach Wittges geriet der junge Mann ausgangs einer Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier fuhr der Pkw eine Böschung hinauf, überschlug sich und kam letztlich in entgegengesetzter Fahrtrichtung zum Liegen.

Der  Fahrer konnte sich von allein aus dem völlig demolierten Auto  befreien, erlitt aber durch im  Innern umherfliegende Gegenstände eine Kopfplatzwunde. Ersthelfer versorgten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, die ihn zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus brachten.

Die Feuerwehr  Hofbieber war mit 18 Einsatzkräften vor Ort, die die Unfallstelle bis 22.30 Uhr absperrten und die Fahrbahn nach Abschleppung des nicht mehr farbereiten Fahrzeuges reinigten. Der Verkehr wurde solange über Wittges umgeleitet.

 

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