"Gleisspringer" bedroht massiv Zugbegleiterin und Reisenden im Bahnhof Lauterbach

Fahndung der Bundespolizeiinspektion Kassel: Strafverfahren gegen Unbekannten eingeleitet

Lauterbach - Ein bislang unbekannter "Gleisspringer" hat am vergangenen Karfreitag (30. März), gegen 10 Uhr, im Bahnhof Lauterbach eine 42-jährige Zugbegleiterin und einen 23-jährigen Reisenden aus Romrod bedroht. Vor den Augen des Lokführers einer abfahrbereiten Hessischen Landesbahn Richtung Gießen sprang der Unbekannte über die Bahngleise. Auf sein Fehlverhalten angesprochen, zeigte sich der Mann sehr uneinsichtig und bedrohte daraufhin das Zugpersonal. Mit einer deutlichen Geste brachte er zum Ausdruck, der Bahnmitarbeiterin mit einem Messer die Kehle durchschneiden zu wollen. Dies teilt die Bundespolizeiinspektion Kassel mit.

Aufgrund seines Verhaltens versagte ihm die Zugbegleiterin daraufhin die Mitfahrt. Anschließend flüchtete der Mann.

Personenbeschreibung

Der Unbekannte soll zwischen 1.55 und 1.70 Meter groß und etwa 17 bis 23 Jahre alt gewesen sein. Er war dunkelhäutig und hatte eine schmale Figur. Auffällig war sein spitzes Gebiss mit einer deutlichen Zahnlücke. Bekleidet war er unter anderem mit einer schwarz-weiß karierten Basecap. Außerdem hatte er einen schwarzen "Nike-Turnbeutel" dabei.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Hinweise zu dem Mann geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefon-Nr. 0561/81616-0 beziehungsweise  über die kostenfreie Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

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