"Greenpeace": Einschlagstopp in Buchenwäldern

Fulda. "Greenpeace"-Aktivisten protestierten am vergangenen Samstag in Fulda, und dem übrigen Süddeutschland, gegen die Waldpolitik des La

Fulda. "Greenpeace"-Aktivisten protestierten am vergangenen Samstag in Fulda, und dem übrigen Süddeutschland, gegen die Waldpolitik des Landes Bayern. Insgesamt hatten sie in 24 Innenstädten in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg Infostände eingerichtet.

Die Aktivisten der "Greenpeace-Gruppe" Fulda engagierten sich gemeinsam mit der "Greenpeace"-Jugend am Fuldaer Uniplatz. Passanten konnten sich an dem Protest beteiligen und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) für den Preis der "Goldenen Kettensäge" nominieren. Auf einem Poster war der bayerische Ministerpräsident mit einer Kettensäge in der Hand zu sehen.

Die abgebildete Kettensäge wurde durch mehr als 100 Passanten mit den goldenen Kettensäge-Aufklebern versehen. Die Umweltschützer sammelten zudem 280 Unterschriften auf Aktions-Postkarten für einen sofortigen Einschlagstopp in öffentlichen Buchen- und Laubwäldern, die über 140 Jahre alt sind.

Die Postkarten wurden, durch die Umweltschützer, an den bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber geschickt. "Der bayerischen Landesregierung geht Profit vor Naturschutz", sagt Michael Kolb, von der Greenpeace-Gruppe Fulda. "Aufgabe von Seehofer und seinem Forstminister ist es, den Buchenwaldschutz im Staatsforst zu kontrollieren und nicht die Finanzlöcher Bayerns mit dem Verkauf wertvoller Bäume zu stopfen."

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