Groma-Pokal im Zeichen der Wiedervereinigung

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Die Teilnehmer und Initiatoren des diesjährigen "Groma-Pokals". Foto: Privat

37. Wehner Groma-Pokal für angehende Köche und Servicefachleute vergeben.

Fulda. "25 Jahre Deutsche Einheit im Dreiländereck Rhön" – unter diesem Motto stand die 37. Auflage des "Wehner Groma"-Pokals. Passend zu diesem Leitgedanken haben elf angehende Köche und neun Servicefachleute phantasievolle Tischdekorationen entworfen und rund 60 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit kulinarischen Highlights verwöhnt. Dabei stellten sich die Teilnehmer im Restaurant der Eduard-Stieler-Schule den kritischen Blicken der 14-köpfigen Fachjury.In seiner Begrüßungsansprache stellte "Groma"-Geschäftsführer Hermann Schneider die deutsche Wiedervereinigung als "das wichtigste Ereignis der Nachkriegsgeschichte" für die Region Fulda heraus und betonte: "Bei uns in der Rhön ist wirklich zusammengewachsen, was zusammengehört." Auch die "Groma" profitiere stark von den guten Geschäftsbeziehungen in das benachbarte Thüringen: "Hier hat sich eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit entwickelt." Als Beispiel für eine vertrauensvolle Partnerschaft in der Gastronomie führte Schneider die Wirte-Vereinigung "Rhöner Charme" an.

Dass der "Groma-Pokal" "uns immer wieder die hohe Leistungsfähigkeit junger Leute vor Augen führt", verdeutlichte Landrat Bernd Woide (CDU) und sprach die derzeitige Ausbildungssituation in der Branche an: Gerade in Zeiten, in denen Gastronomen keine geeigneten Azubis finden, leiste der Wettbewerb einen wichtigen Beitrag, um die Attraktivität dieser Berufe zu steigern. Anerkennende Worte für das große Engagement der Auszubildenden und Fachlehrer, die den Nachwuchs "in jedem Jahr bestmöglich auf den Wettbewerb vorbereiten", überbrachte der Direktor der Eduard-Stieler-Schule, Dr. Rudolf Drexler.Erstmals wurde der "Groma-Pokal" an zwei Tagen ausgetragen. Dazu erklärte "Groma"-Geschäftsführer Wolfgang Wehner: "Durch das zusätzliche Zeitfenster konnte die Jury ein noch genaueres fachliches Urteil über die Kenntnisse und Leistungen der Nachwuchskräfte abgeben." Den Teilnehmern gab der Veranstaltungsinitiator auf den Weg: "Ihr Können ist beachtlich und verdient hohe Anerkennung".Der Wettbewerb für die Nachwuchskräfte der "weißen und schwarzen Zunft" endete für Lisa Kusche, angehende Köchin im "Klinikum Fulda", und für Teresa Gies, Auszubildende zur Hotelfachfrau im Romantikhotel "Goldener Karpfen", mit einem Sieg.  Mit ihrer kreativen Dekoration überzeugte Rebecca Heurich vom Fuldaer "Hotel Lenz" und erhielt den Sonderpreis für den schönsten Tisch. Die Plätze 2 und 3 unter den Köchen gingen an Karolina Müller vom Romantik-Hotel "Goldener Karpfen" und Daniel Bernhardt vom Romantik-Hotel "Zum Stern". Christina Maurer vom "Gasthof Haunetal" aus Petersberg-Steinhaus und Ramona Storch vom Gasthof Schmitt aus Neuhof konnten sich im Bereich "Service" über einen zweiten beziehungsweise dritten Platz freuen.Der "Groma"-Pokal gilt in der Branche als hochrangiger Wettbewerb und wird vom Fuldaer Gastronomie-Großhandel Wehner "Groma" ausgerichtet. Weitere Unterstützer sind der Hotel- und Gaststättenverband, der Verein der Köche, der Verband der Serviermeister und die "Eduard-Stieler-Schule".

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