Große Solidarität in der Coronakrise verspürt „Kieser Training“

Jürgen Weber, Geschäftsleiter von „Kieser Training Fulda“.

"Wir sind eine Gesundheitseinrichtung", sagt Jürgen Weber von "Kieser Training Fulda".

Fulda - Jürgen Weber ist Geschäftsleiter von „Kieser Training Fulda“. Durch die Coronakrise ist auch sein Unternehmen betroffen. „Durch unsere mittlerweile zehnjährige sehr gute Arbeit mit unseren Kunden haben wir uns ein großes Zugehörigkeitsgefühl unter den Kunden erarbeitet und damit eine starke Solidarität erreicht, auf die wir jetzt zählen können. Wir hoffen so bald als möglich wieder für unsere Trainierenden öffnen zu können“, sagt Weber.

„Kieser Training Fulda“ betrachtet sich als Gesundheitseinrichtung und nicht als Fitnessstudio. „Es gibt bei uns keinerlei Kursangebot, keinerlei Ausdauergeräte, keinerlei freizeitorientierte Angebote wie Sauna, Saftbar oder ähnliches. Das Profil von Kieser Training entspricht einer umfassenden Medizinischen Trainingstherapie analog physiotherapeutischer Angebote oder ambulanter bzw. stationärer Rehabilitationszentren. Zugleich können alle gebotenen Aspekte der Hygiene, der Einhaltung von Distanz und damit des gebotenen Infektionsschutzes umgesetzt werden“, so Weber. Aufgrund der medizinischen Ausrichtung und dem erwiesenen Nutzenaspekt wäre eine Einordnung als Fitness- oder Sportstudio nicht haltbar. „Daher sehen wir eine Schließung kritisch und arbeiten proaktiv zusammen mit der ,Kieser Training AG‘ an einer baldmöglichen Wiedereröffnung.“

Aufmunternde Rückmeldungen der Kunden

„Aufgrund der großen Solidarität erreichten uns sehr viele positive und aufmunternde Rückmeldungen seitens der Kunden. Auch unsere Kunden sind persönlich von der Corona-Krise betroffen und erhalten unser vollstes Verständnis. Nur Wenige baten um eine Einstellung der monatlichen Beitragszahlungen, obwohl rein rechtlich die Kunden für die Dauer der Schließung keine Beiträge zu entrichten haben. Natürlich stimmen wir diesem Anliegen sofort zu und stoppen die Abbuchungen“, versichert der Geschäftsleiter.

„Wir haben uns in den letzten Jahren Sicherheiten geschaffen, so dass wir das Kurzarbeitergeld für unsere Mitarbeiter aufstocken können, damit sie so wenig wie möglich finanzielle Einbußen haben. So können wir unsere Solidarität mit den Mitarbeitern bekunden und uns auf diese Art und Weise für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre bedanken.“

Bei „Kieser Training Fulda“ wurde und wird die Zeit genutzt, sich auf eine baldige Wiedereröffnung vorzubereiten, „damit alle Kunden wieder sicher und effektiv trainieren können“. Fulda kann sich zu 100 Prozent darauf verlassen, dass wir ihnen als Marktführer auch die nächsten Jahre weiterhin den Rücken als Gesundheitsdienstleister stärken werden“, so Weber.

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