Großes Bedauern

Fulda/Mainz. Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen bedauert den Rcktritt von Karl Kardinal Lehmann als Vorsitzender der Deutsc

Fulda/Mainz. Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen bedauert den Rcktritt von Karl Kardinal Lehmann als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Hier seine Stellungnahme im Wortlaut: Ich bin von der Rcktrittsankndigung des Vorsitzenden berrascht und betroffen, denn Kardinal Lehmann stellt fr mich nicht nur als Nachbarbischof einen bedeutenden Teil der Kirchengeschichte der letzten 20 Jahre dar. Seinen bevorstehenden Rcktritt bedauere ich um so mehr, als Kardinal Lehmann als umfassend gebildeter Theologe und Philosoph der groe Gesprchspartner der Bischofskonferenz in die Gesellschaft hinein ist. Eine solche Aufgabe geht an die Grenze der Erschpfung.

Mit groem Bedauern hat auch Fuldas Oberbrgermeister Gerhard Mller auf die Nachricht reagiert, dass Lehmann am 18. Februar aus gesundheitlichen Grnden vorzeitig seine vierte Amtsperiode beenden wird. Kardinal Lehmann ist ein brillanter Theologe, Wissenschaftler und ein Mensch, der durch seine Offenheit, Umsicht und Fhigkeit Brcken zu bauen, der katholischen Kirche Gehr in unserer Gesellschaft verschafft. Dies nicht zuletzt auch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Mit diesen Worten wrdigte Mller das bisherige Wirken des Oberhirten der Dizese Mainz in seiner bergeordneten Funktion, dem er zuletzt bei einem feierlichen Empfang im Stadtschlo zum 140 jhrigen Bestehen der Deutschen Bischofskonferenz im vergangenen Jahr begegnet war (Foto). Damals hatte Fuldas Verwaltungschef Lehmann auch zu einem kleinem Jubilum gratulieren knnen. Zwei Jahrzehnte stand der Mainzer Bischof den deutschen Bischfen vor. Darin spiegelt sich nach Mllers Worten Kontinuitt, vor allem aber das Vertrauen in die Person und Persnlichkeit Lehmanns wieder. Lehmann habe in all den Jahren die Deutsche Bischofskonferenz mit Kraft, Ausdauer und Mut mageblich mitgeprgt.

Sehr lebhaft sei ihm auch noch die Verleihung des Winfried Preises in Erinnerung wie auch die intensiven Begegnungen whrend des Bonifatiusjubilums 2004 . In der engen Verknpfung des Kardinals zum Wirken des heiligen Bonifatius, der zuletzt Bischof von Mainz gewesen war, komme auch die Verbundenheit der beiden Dizesen zum Ausdruck.

Als erfreulich wertete Mller die Ankndigung Lehmanns, dass er trotz des bevorstehenden Wechsels im Vorsitz der Bischofskonferenz weiterhin der Institution Bischofskonferenz mit seinen Kenntnissen, Informationen und Erfahrungen zur Verfgung stehen und sich noch strker Grundsatzfragen widmen werde. Kardinal Lehmann bleibt so der Bischofskonferenz und letztlich auch uns als geschtzter und profunder Gesprchspartner erhalten.

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