Großübung der Fuldaer Wehren: Filzfabrik in Flammen

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Fulda. Eine erfolgreiche Übung absolvierte die Fuldaer Feuerwehr am Montagabend in der "Filzfabrik Fulda".

Fulda. Auf dem Gelände der Filzfabrik Fulda fand am Montagabend, 07.10.2013, eine Großfeuerwehrübung statt. In einer der Lagerhallen wurde durch ein defektes Ladegerät ein Schwelbrand simuliert, der sich infolge der hohen Brandlast auf einen Großteil der in der Halle gelagerten Textilballen ausgebreitet hatte.

Gegen 19:15 Uhr bemerkten Mitarbeiter den Brandgeruch und alarmierten über einen Handdruckmelder die Werkfeuerwehr der Dura und Filzfabrik Fulda sowie die öffentliche Feuerwehr. Als Erster traf die Werkfeuerwehr der Dura und Filzfabrik Fulda ein und begann nach Erkundung und Kontrolle der Halle einen Erstangriff unter Atemschutz über die Laderampe auf der Ostseite.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte der öffentlichen Wehren konnte die Feuerwehr Fulda mit dem Teleskopmast die Flammen eindämmen und ein Ausbreiten auf das angrenzende Reifenlager verhindern. Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, entnahmen die Einsatzkräfte das Löschwasser aus dem nahegelegenen Fuldakanal sowie aus Hydranten auf dem Werksgelände. Ein weiterer Innenangriff wurde über die Westseite vorgenommen, um unter Atemschutz einen vermissten Löschtrupp aus der brennenden Halle retten zu können.

An der Gemeinschaftsübung mit ca. 70 Einsatzkräften war neben der Werkfeuerwehr der Dura und Filzfabrik Fulda die Feuerwehr Fulda mit 4 Einsatzfahrzeugen sowie die Feuerwehren aus Bronnzell, Kohlhaus und Edelzell mit je einem Fahrzeug an der Großübung beteiligt. Ziel der Übung war neben der Brandbekämpfung insbesondere das Training des taktischen Vorgehens sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit der Werkfeuerwehr und der öffentlichen Feuerwehr.

Nach gut einer Stunde konnte Einsatzleiter Josef Krick die Übung beenden. Er war sehr zufrieden mit dem Verlauf: "Das Zusammenwirken zwischen den Löschgruppen hat gut funktioniert", sagte Krick. Auch der Betriebsleiter der Filzfabrik Fulda, Daniel Pongratz, befand den Ablauf der Großübung als sehr positiv und bedankte sich in der Abschlussbesprechung bei allen Einsatzkräften für die produktive Zusammenarbeit während der Notfall-Simulation.

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