STI Group baut am Standort Grebenhain 158 Arbeitsplätze ab

Geschäftsführung einigt sich mit Betriebsrat: 106 Arbeitsplätze bleiben erhalten und werden an anderen Standorten angesiedelt

Lauterbach/Grebenhain - Die Geschäftsführung der STI Group mit Stammsitz in Lauterbach hat sich am Dienstag mit dem Betriebsrat des  Werkes in Grebenhain über einen Interessenausgleich und Sozialplan vor der Einigungsstelle geeinigt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standorts wurden am Donnerstag über die Einigung zur Verlagerung der Aktivitäten des Werks auf andere Standorte informiert.

Insgesamt können 106 Arbeitsplätze erhalten werden. Hiervon werden 94 Arbeitsplätze im Vogelsbergkreis in den Standorten Lauterbach und Alsfeld angesiedelt sowie sieben Arbeitsplätze am Standort Neutraubling. Alle Auszubildende des Werks Grebenhain werden am Standort Lauterbach übernommen. 158 Arbeitsplätze werden am Standort Grebenhain abgebaut. Die Verlagerung der Aktivitäten an andere Standorte erfolgt stufenweise spätestens bis zum 31. Dezember 2020.

„Dies ist ein schwieriger und schmerzhafter Schritt, aber sehr wichtig für die Zukunft unseres Unternehmens. Wir haben aber eine vernünftige Lösung gemeinsam mit dem Betriebsrat erarbeitet,“ erklärt Jakob Rinninger, CEO der STI Group.

Das Unternehmen hatte Anfang Mai über die Absicht informiert, die Aktivitäten des Werks in Grebenhain auf andere Standorte zu verlagern. Das Werk Grebenhain ist Teil des Segments Display der „STI Group“ und schreibe operativ Verluste. Ziel dieser Maßnahme sei es, das Display-Geschäft der Unternehmensgruppe für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen.

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