Grundsteinlegung für ein innovatives Projekt

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Fulda. Auf dem Campus des "Antoniusheims" in Fulda soll ein innovatives Wohnprojekt entstehen.

Fulda. Eine symbolische Grundsteinlegung erfolgte am heute auf dem Campus des "Antoniusheims” anlässlich des geplanten Neubaus des Projektes "Gartenhaus”.  Zu diesem Anlass waren Mitarbeiter und Bewohner des "Antoniusheimes” zusammengekommen, um mit Pater Adalbert Kremer sowie Oberbürgermeister Gerhard Möller diese Feierstunde zu begehen.

Zu Beginn erklärte Rainer Sippel, Vorstand des "Antoniusheims” die Projektidee. Das "Gartenhaus” ist ein Haus mit neun Wohneinheiten in unterschiedlicher Größe und Zuschnitt für Menschen mit und ohne Behinderung. Somit ist dieses Projekt ein weiteres in Richtung einer inklusiven Gesellschaft. "Die Starken helfen den Schwachen”  bildet dabei das Leitmotiv des noch nicht fertiggestellten Baus, in dem zukünftig Menschen aller Altersgruppen und gesellschaftlicher Schichten zusammenleben sollen. Die Grundidee des Projektes: Menschen ohne finanzielle Not geben einen Teil, um mit anderen Menschen, egal mit welcher Art und welchem Umfang  einer geistigen, körperlichen, seelischen oder sozialen Beeinträchtigung, zusammen in einer Gemeinschaft zu wohnen. Ein Geldbetrag garantiert dabei ein lebenslanges Wohnrecht. Peter Sichau,  Partner im "Architektenbüro Sichau&Walter”, erläuterte anhand von historischen und heutigen Plänen das Baukonzept. Die neun Wohnungen werden für ein bis zwei Personen ausgelegt und allesamt barrierefrei gestaltet sein. Zudem gehört zu jeder Wohneinheit auch eine Terrasse oder Balkon. "Wir verwenden natürliche Baustoffe in diesem sogenannten Holzhybridhaus. Das bedeutet, dass zum Teil Stein und zum anderen Teil Holz beim Bau verwendet werden. Außerdem können wir sagen, dass wir exakt im Zeit- und Kostenplan liegen”, erklärte Sichau weiter.   Die Kosten des Projektes liegen bei 1,3 Millionen Euro.  Eine finanzielle Unterstützung für dieses innovative Projekt gibt es sowohl vom Land Hessen als auch von der "Stiftung Wohnhilfe”.

Auch Oberbürgermeister Gerhard Möller wies in seiner Rede auf die besondere Idee des Projektes hin. "Das ,Antoniusheim’ ist mit seinen Ideen immer dafür gut, etwas neues auf den Weg zu bringen. Auch mit diesem Projekt  kommen wir mit der gesellschaftlichen Entwicklung weiter, somit wurde hier wieder etwas besonderes auf den Weg gebracht.” Symbolisch wurden vier Gegenstände in den Grundstein gelegt: Ein Schlüssel, der für die Selbstständigkeit steht. Ein Band, welches Dinge verbinden kann und somit die Gemeinschaft darstellt. Außerdem noch ein Karabinerhaken, der dem "Gartenhaus” Sicherheit geben soll und ein Kreuz, das ein Zeichen für Beständigkeit ist. Im Anschluss daran hielt Pater Adalbert, Hausgeistlicher des "Antoniusheims”, eine Ansprache und segnete den Grundstein.  Steffi Gröger, Ansprechpartnerin des "Antoniusheims” in Sachen "Gartenhaus” zeigte sich erfreut über die breite Unterstützung des Projektes.

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