Gutes noch besser machen: Vier bewährte Musicals und „Robin Hood“ mit Chris De Burgh bis 2020 in Fulda

Herbst-Pressekonferenz von "Spotlight Musicals" mit Weltstar Chris De Burgh.
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Herbst-Pressekonferenz von "Spotlight Musicals" mit Weltstar Chris De Burgh.

"Spotlight Musicals" gab am Dienstag einen Ausblick auf die kommenden Jahre, in denen Bewährtes neben Neuem beim "Musical Sommer Fulda" umgesetzt wird.

Fulda - Eine Sensation hatten Peter Scholz und Dennis Martin, die Musicalmacher aus Fulda, am Dienstag bei der Herbst-Pressekonferenz im Gepäck: Chris De Burgh („Lady in red“) wird gemeinsam mit Martin die Musik zu „Robin Hood – Das Musical“ komponieren. De Burgh hatte das Duo bereits zu Vorgesprächen in seine irische Heimat eingeladen, nach dem diese ihn als Co-Komponisten auserkoren hatten. Doch bis 2020 fließt noch viel Wasser die Fulda herunter.

Bekannte Stücke, bekannte Gesichter

Zunächst ist der „Musical Sommer Fulda“ des kommenden Jahres im Fokus von „Spotlight Musicals“. Und da werden bekannte Stücke und bekannte Gesichter die Bühne des Schlosstheaters in den Petersdom („Die Päpstin“, 15. Juni bis 7. Juli), die „Matraza“ („Der Medicus“, 14. Juli bis 11. August) und die karibische See („Die Schatzinsel“, 18. August bis 2. September) und verwandeln. Sabrina Weckerlin, Friedrich Rau, Reinhard Brussmann, Andreas Lichtenberger und Johanna Zett und Anna Thorén sind einige der in Fulda bereits bekannten Musicaldarsteller, neu im Ensemble wird Mark Seibert in der Rolle des Gerold in „Die Päpstin“ dabei sein. Zur Einstimmung sang Weckerlin am Dienstag „Einsames Gewand“ und Seibert „Ein Traum ohne Anfang und Ende“.

"Late Night Live"

„Wir werden Late Night Live“ im Rahmenprogramm weiterführen“, sagte Scholz. Jeweils donnerstags werde es 2018 insgesamt fünf Konzerte im Schlosshof geben. Er sei zudem stolz, das Ergebnis der Besucherbefragung verkünden zu können. Die Tourismuszahlen seien durch den „Musical Sommer Fulda“ gestiegen, die meisten Gäste seien aus dem Frankfurter Raum in die Barockstadt gekommen. 37 Prozent der mehr als 1.700 Befragten gaben an, durch persönliche Empfehlung zu einem Musical nach Fulda gekommen zu sein.

Die Spendensammlung während der Musical-Aufführungen brachte sie stolze Summe von 133.570 Euro, von der auch regionale Institutionen profitierten. Doch das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Fuldaer Musicals, die – wie Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sagte – „nichts Eingekauftes, sondern etwas Echtes, hier Entstandenes“ seien. „Ich bin begeistert, dass hier immer wieder neue Ideen entstehen“, so der OB.

2018: "Die Päpstin", "Die Schatzinsel" und "Der Medicus"

Diese neuen Ideen werden bereits 2018 in den drei Produktionen umgesetzt, denn Martin und Scholz haben an den Stücken gefeilt und gebastelt, um sie noch besser zu machen. Bei der „Päpstin“ sei eine neuer Charakter entstanden: „Abt Ratgar, der die düstere Seite des Fuldaer Klosters verkörpert“, sagte Martin. Im Jahr 2019 wird neben dem „Musical Sommer“ der Domplatz zum Schauplatz des allerersten „Spotlight“-Musicals: „Bonifatius“ am Gar des Heiligen zur 1275-Jahrfeier der Stadt wird etwas ganz Besonderes: „Wir werden ein riesiges Orchester und einen großen Chor dabeihaben“, sagte Scholz. Mindestens viermal soll „Bonifatius“ Ende August 2019 gespielt werden.

„Wir sind immer auf der Suche nach Themen, die die Leute begeistern“, sagte Komponist Martin im Hinblick auf das in drei Jahren geplante „Robin Hood“-Projekt. „Mit einem Co-Komponisten wollten wir das Niveau noch weiter erhöhen“. Die Wahl fiel auf Chris De Burgh, der seit 1996 mehrere Konzerte in der Barockstadt gegeben hatte. „Chris hat auf seinen bisher 26 Alben eine große musikalische Bandbreite“, sagte Scholz. „Seine Songs erzeugen Bilde. Das ist sehr wichtig für die Bühne“ fügte Martin hinzu.

Historisch interessant: "Robin Hood"

„Ich habe einmal schlechte Erfahrungen mit einem Musical-Projekt gemacht“, sagte De Burgh. „Robin Hood“ jedoch sei etwas, das durchaus erfolgreich werden könnte.“ „Robin Hood“ spielt in einer Zeit, die historisch sehr interessant sei. Der Weltstar gab einen kurzen Rückblick in die englische Geschichte. Der Vorteil sei, dass es für „Robin Hood“ keine direkte literarische Vorlage gebe, so die Musicalmacher. „Wir brauchen starke Charaktere für die Bühne. Das Thema hat bis heute eine ungebrochene Anziehungskraft. „Wir wollen die fiktive Figur in den historischen Kontext bringen“; so Martin. Hood soll eine moralische Haltung verkörpern und Marian soll eine Frau von heute sein. „Es wird in Fulda keine Helden in Strumpfhosen geben“, ist sich das Musicalteam einig.

Ab dem kommenden Jahr werden De Burgh und Martin in Fulda und Irland mit den Kompositionen beginnen, bereits jetzt müsse begonnen werden, die Darsteller auszusuchen. „Man muss früh anfangen, wenn man gute Leute haben will“, so Scholz. „Chris und Dennis haben einen künstlerischen Draht zueinander. Und wir haben den Mut zu schauen, wie sich das entwickelt“, sagte der Produzent. „I love the Altstadt“, sagte De Burgh, der bei seinen Auftritten im „Goldenen Karpfen“ logiert. „Fulda gehört zu den wenigen Orten, die meine Seele ansprechen. Hier fühle ich mich zuhause“. Und in Fulda wird der Weltstar in Zukunft mit Sicherheit häufiger zuhause sein.

Weitere Infos gibt es unter www.spotlight-musicals.de .

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