Hünfeld hat einen neuen Ersten Stadtrat

Der neue Erste Stadtrat Stefan Schubert (Zweiter von links) gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Schwenk (rechts daneben), der bisherige ehrenamtliche Erste Stadtrat Theo Flügel und Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell (links).

Stefan Schubert mehrheitlich von den Stadtverordneten gewählt / Baustein zum Umbau der Verwaltung

Hünfeld - Stefan Schubert ist der neue Erste Stadtrat der Stadt Hünfeld. Die Stadtverordneten haben den Hünfelder in ihrer Sitzung am 26. September 2017 mehrheitlich gewählt. Schubert ist derzeit Büroleitender Beamter in der Stadtverwaltung und nimmt ab dem 1. Januar 2018 die Funktion des hauptamtlichen Ersten Stadtrates in Hünfeld ein.

In ihrer Sitzung im Februar hatten sich die Stadtverordneten mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Hauptsatzung zu ändern. Neben dem Bürgermeister soll es ein weiteres hauptamtliches Magistratsmitglied geben. Damit wurden die Weichen für eine neue Verwaltungsstruktur im Hünfelder Rathaus geschaffen. Ein Wahlvorbereitungsausschuss, bestehend aus den vier Fraktionen, hat sich intensiv mit dem neuen Ersten Stadtrat beschäftigt. Auf die Stellenausschreibung gab es zehn Bewerber. Der Ausschuss sei einmütig zum Ergebnis gekommen, dass Stefan Schubert aufgrund seiner herausragenden Fachkompetenz und seiner Leitungserfahrung der am besten geeignete Bewerber sei, erklärte Berthold Quell als Vorsitzender des Wahlvorbereitungsausschusses.

Schubert aus Hünfeld ist 56 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Nach dem Abitur an der Wigbertschule in Hünfeld absolvierte er ein duales Studium an der Verwaltungsfachschule des Landes Hessen, das er als Diplom-Verwaltungswirt abschloss. Seit 1983 ist er in verschiedenen Funktionen in der Stadtverwaltung Hünfeld tätig. 1991 wurde ihm erstmals Führungs- und Leitungsverantwortung als Amtsleiter übertragen. Seit 2001 ist Schubert als Büroleitender Beamter unmittelbar dem Bürgermeister verantwortlich und berät ihn insbesondere in strategisch für die Stadt Hünfeld wichtigen Projekten.

Nach seiner Wahl bedankte sich Schubert bei den Stadtverordneten für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Das Amt nehme er mit großem Respekt und Zuversicht an. Er bezeichnete die Funktion des Ersten Stadtrates als Höhepunkt seiner beruflichen Tätigkeit und versprach, mit Herzblut, Engagement und immer an der Sache orientiert für die Stadt Hünfeld tätig zu sein. Zudem stehe er für Ehrlichkeit, Vertrauen, Loyalität und Transparenz. Der Erste Stadtrat wird sein Amt am 1. Januar 2018 antreten. Bislang wurde das Amt ehrenamtlich ausgeführt. Derzeit ist Theo Flügel Erster Stadtrat und täglich mit großem Engagement für die Bürger und die Stadt im Einsatz – was die Hünfelder ihm danken. In Gesprächen wurde deutlich, dass das Ehrenamt an Grenzen stößt.

Bürgermeister Schwenk hatte sich immer wieder dafür ausgesprochen, die Verwaltung in Hünfeld zukunftsfähig auszubauen und zu verändern. Der hauptamtliche Erste Stadtrat soll ein adäquater, dauerhafter Vertreter des Bürgermeisters sein, der mit dem Tagesgeschäft genauso betraut ist wie der Bürgermeister selbst.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Unfall auf B279: Hoher Sachschaden und eine leichtverletzte Person

Hoher Sachschaden entstand bei einem Auffahrunfall am Mittwoch gegen 10.20 Uhr auf der B 279 in der Ortslage von Gersfeld-Altenfeld
Unfall auf B279: Hoher Sachschaden und eine leichtverletzte Person

Fuldaer Horst W. Bichl will deutscher IPA-Präsident bleiben 

Nationaler Kongress der International Police Association ab Donnerstag in Hannover
Fuldaer Horst W. Bichl will deutscher IPA-Präsident bleiben 

Jugendliche in Fulda in Auto gezerrt: Kripo klärt Kindesentziehung

Polizei sucht Zeugen für Vorfall am Montag am Fuldaer Gallasiniring
Jugendliche in Fulda in Auto gezerrt: Kripo klärt Kindesentziehung

Körperverletzung: 20-Jähriger grundlos getreten und verletzt

Heute Nacht wurde ein 20-Jähriger grundlos in den Rücken getreten. Der Mann stürzte und verletzte sich dabei.
Körperverletzung: 20-Jähriger grundlos getreten und verletzt

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.