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Henkel: Von Erfahrungen profitieren

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Hnfeld. Das gut nachbarschaftliche Miteinander zwischen Hnfeld und Geisa soll weiterhin gepflegt werden. Dies versicherten Geisas Br

Hnfeld. Das gut nachbarschaftliche Miteinander zwischen Hnfeld und Geisa soll weiterhin gepflegt werden. Dies versicherten Geisas Brgermeister Martin Henkel und sein Hnfelder Amtskollege Dr. Eberhard Fennel bei einem Erfahrungsaustausch von Mandatstrgern beider Stdte in Hnfeld. Diese Form des Austausches hatten beide Stdte verabredet, nachdem die unmittelbar nach dem Fall der innerdeutschen Grenze begrndete Deutsch-Deutsche Stdtepartnerschaft vor zehn Jahren in ein gut nachbarschaftliches Miteinander berfhrt worden war.

Zuletzt hatten sich Mandatstrger aus Hnfeld mit ihren Geisaer Kollegen vor zwei Jahren in Geisa getroffen. In diesem Jahr war Hnfeld Gastgeber des Treffens. Brgermeister Dr. Eberhard Fennel begrte die Ratsmitglieder und Reprsentanten aus Geisa, darunter auch Brgermeister Martin Henkel und der Vorsitzende des Frdervereins Point Alpha, Berthold Dcker. Nach einem Besuch im Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte trafen sich die Gste aus Geisa mit ihren Gastgebern aus Hnfeld im Stiftsgewlbe, wo Brgermeister Dr. Eberhard Fennel ber die gegenwrtige Situation der Stadt Hnfeld anhand von Strukturdaten informierte. Auf besonderes Interesse der Gste stie dabei die Konzernstruktur mit ihrer Aufgabengliederung zwischen Stadtverwaltung, Stadtwerken Hnfeld, den Stiftungen und den Verbundpartnern wie dem DRK-Kreisverband Hnfeld, der wichtige soziale Aufgaben in Hnfeld bernommen hat. Brgermeister Martin Henkel versicherte, dass es fr Geisa sehr wertvoll sei, von den Erfahrungen Hnfelds zu profitieren. Dabei stehe Geisa erst am Anfang einer Entwicklung, um sich fr kommende Herausforderungen aufzustellen. So steckt Geisa beispielsweise noch mitten im Prozess einer kommunalen Gebietsreform, wie sie in Hessen Anfang der 70-er Jahre stattgefunden hatte. Von besonderem Interesse fr die Geisaer Besucher waren auch die gemeinsamen historischen Wurzeln des Hnfelder Landes und des Geisaer Amtes, die beide bis zur Sekularisation 1802 zum Frstbistum Fulda gehrten. Diese konnten anschaulich im Stadt- und Kreisgeschichtlichen Museum von Hnfeld nachvollzogen werden. Museumsleiter Rigobert Guthmller hatte die Gste dort Willkommen geheien, durch die Konrad-Zuse-Ausstellung fhrte der Abteilungsleiter dieses Museumsbereichs, Dr. Wilhelm Mons. Darin schloss sich eine Fhrung durch die weiteren Abteilungen mit Irmgard Topat an.

Whrend der Begegnung kamen auch der zwanglose Erfahrungsaustausch und das Gesprch nicht zu kurz. Dabei wurden viele Gemeinsamkeiten betont. So arbeiten viele Menschen aus dem Geisaer Amt heute in Hnfelder Betrieben, und es bestehen vielfltige kulturelle und sportliche Kontakte. In vielen Gesprchen wurde aber auch die Sorge ber das Wiedererstarken politischer Krfte deutlich, die fr 40 Jahre Unrechtsregime in der ehemaligen DDR verantwortlich waren. Dies bewege die Menschen gerade in einer Stadt wie Geisa, die durch ihre Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze besonders darunter zu leiden hatte, noch mehr als in anderen Regionen, machten viele Gesprchspartner deutlich.

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