Herzensangelegenheit: Anita Burck über ihr Jahr als „Lions-Präsidentin“

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Anita Burck im Redaktionsgespräch mit Antonia Schmidt.

Die Ex-Lions-Präsidentin Anita Burck berichtet im Redaktionsgespräch über das vergangene Jahr.

Fulda - Ein Jahr voller Herzensangelegenheiten und Erfolge. Es war musikalisch, herzlich und einfach wunderbar. So könnte man das „Lions“-Präsidentenjahr von Anita Burck beschreiben. Am 30. Juni übergab Burck die Präsidentschaft des „Lions Club Fulda-Bonifatius“ an Christiane Thielen. „Ich freue mich, dass mir eine Frau nachfolgt“, so Burck im Gespräch mit der „Fulda aktuell“-Redaktion. Der gemischte „Lions Club“ wirkt seit 2003 in der Region, um das Gemeinwohl zu fördern, Mitmenschen zu dienen und tätige Hilfe bei geistiger und materieller Not zu üben.

Bereits weit im Voraus hatte Burck ihr „Lionsjahr“ geplant. Mit Veranstaltungen wie den „Schlitzer Schlagerherbst“ und einem Bigband-abend mit „all inclusiv“ sammelte der Club fleißig Spenden für den guten Zweck. Im Präsidentschaftsjahr der Musikerin durften natürlich die traditionellen und erfolgreichen Veranstaltungen wie der „Muttertagslunch“ bei „antonius“ und das Konzert „Licht ins Dunkel“ am Frauenberg nicht fehlen.

„Das Konzert am Frauenberg war für mich ein Gänsehautmoment“, erinnert sich Burck. Gemeinsam mit dem Schulchor Poppenhausen unterhielt sie das Publikum mit Gesang. „Mit dem , Kalenderlied’ war es, als wäre ich wieder ein Kind“, erzählt Burck freudig. Das Konzert in der Adventszeit soll zur Entschleunigung im Weihnachtsstress dienen. Aber auch das Kennenlernen der eigenen Clubmitglieder standen auf dem Plan. So besuchte der Club die ZentraleNotaufnahme des Klinkums Fulda und lernten die Arbeitsweisen des „Deutschen Roten Kreuz“ in Fulda kennen.

Ein großer Erfolg war die Einführung der „SOS Rettungsdose“ in Fulda. „Über 5.000 Dosen wurde bereits verkauft“, freut sich die Musikerin. Für den Erfolg sei in großen Teilen Rudi Eymelt verantwortlich. „Ihm muss ich für seine Unterstützung danken“, so Burck.

Die Präsidentschaft beim „Lions Club Fulda-Bonifatius“ sei sowieso keine „One Man Show“. „Peter Henkelmann wurde mir zur Seite gestellt“, berichtet Burck. „Er ist ein genialer Mensch.“ Vor allem das gute Miteinander im Club freue sie. Daher waren ihr gemeinsame Aktivitäten wichtig. So waren clubinterne Themenabende wie „Herzgesundes Kochen“ bei „antonius“ und Vorträge von Referenten wie der des Diözesanseelsorgers Werner Gutheil zum Thema Abschied und Trauer keine Seltenheit.

Mit Wehmut übergab Burck das „Zepter“. „Ich würde es wieder tun. Es hat mir irre viel Spaß gemacht“, resümiert sie. Die Präsidentschaft von Anita Burck brachte nicht nur Spaß, sondern auch Spenden in Höhe von 22.396 Euro an den Tierschutz, Hospizförderverein, die „IGbFD“ und „sport grenzenlos.“

Burcks Fazit: „Es war eine Herzensangelegenheit.“

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