Herzstück für Alt und Jung

Fulda. Das neue Mehrgenerationenhaus (MGH) hat in der Von-Schildeck-Strae 15a seine Pforten geffnet. Dieses barrierefreie Angebot zum Sch

Fulda. Das neue Mehrgenerationenhaus (MGH) hat in der Von-Schildeck-Strae 15a seine Pforten geffnet. Dieses barrierefreie Angebot zum Schulterschluss von Jung und Alt ist in seiner Art fr Stadt und Landkreis Fulda im wahrsten Sinne des Wortes einmalig.

Es ist eines der deutschlandweit offiziellen 500 Mehrgenerationenhuser, die vom Bund gefrdert werden, wobei die dafr zustndige Familienministerin Ursula von der Leyen sie als Begegnungssttten fr Menschen jeden Alters charakterisiert, betont Ingeborg Kropp-Arend. Sie ist Organisatorin des hiesigen Hauses in Trgerschaft der Unternehmensgruppe Mediana und ldt alle an der generationsbergreifenden Arbeit Interessierten zum Mitwirken ein. Wir wollen in den nchsten fnf Jahren mit mglichst vielen Mitstreitern ein auergewhnliches Gemeinschaftshaus entwickeln und neue Netzwerke knpfen, unterstreicht Kropp-Arend.

Kooperationspartner

Sie freut sich, dass es bereits einige Kooperationspartner gibt und die Aktivitten am 22. Oktober 2007 schon beginnen konnten. Doch zuvor wurde am 20. Oktober 2007 mit ber 100 Gsten die offizielle Auftaktveranstaltung gefeiert, mit den Vertretern von Stadt und Landkreis Fulda, Oberbrgermeister Gerhard Mller und Landrat Bernd Woide und dem Bundestagsabgeordneten Michael Brand. Diese drei hatten die Bewerbung der Mediana-Gruppe um das Mehrgenerationenhaus fr die Region Fulda untersttzt und so zum Gelingen beigetragen. In ihren Gruworten sagten sie auch die weitere Untersttzung fr ihr Mehrgenerationenhaus zu. Pfarrerin Petra Hegmann und Stadtpfarrer Winfried Reith weihten das Gebude und wnschten allen knftigen Nutzern Gottes Segen.

Das Mehrgenerationenhaus ist das Herzstck des Quartiers Josefsgarten und befindet sich im umgestalteten Landwirtschaftsgebude des alten Josefsheims, erlutert Mediana-Geschftsfhrer Dr. Stefan Arend. Bauherrin ist die Groenlderer Firma Kropp mit ihrem Chef Willi Kropp; sie zeichnete in Zusammenarbeit mit dem Architekturbro Reith und Wehner fr die bauliche Umsetzung des gesamten Areals verantwortlich.

Wie Arend weiter erklrt, besteht die Besonderheit des MGH Fulda darin, dass es in ein Quartier mit Mglichkeiten zum Mehrgenerationenwohnen integriert ist. Vielleicht hat dies in Berlin den Ausschlag fr den Erfolg unserer Bewerbung gegeben wir die offizielle Anerkennung erhalten haben, vermuten der Mediana-Geschftsfhrer und Ingeborg Kropp-Arend. Gleichzeitig legen sie Wert darauf, dass das Mehrgenerationenhaus eine eigenstndige, offene Einrichtung ist, die von Impulsen aus der Region lebt und in sie hineinwirkt.

Viele Vereine und private AnbieterNach Angaben der Organisatorin soll das Programm vom Kleinkind bis zum Hochbetagten viele Menschen erreichen. Das Helene-Weber-Haus wird mit seinem Zwergenspielkreis im MGH vertreten sein. Der Verein Paten und Partner e.V., der junge Menschen auf dem Weg in den Beruf untersttzt, hat knftig sein Bro in der neuen Begegnungssttte und bietet dort Beratungen an. Auch der Verein Trauernde Eltern Fulda e.V. trifft sich im Mehrgenerationenhaus.

Verschiedene private Anbieter bereichern das Angebot mit Generationentheater, einer Seniorentanzgruppe, Qigong, Pflegekursen, Vortrgen und Filmabenden zum Thema Alter. In Krze wird es auerdem einen offenen Treff geben. Auch Betreuungsangebote fr Kinder sind geplant, berichtet Kropp-Arend. Sie hebt hervor, dass dieses Gemeinschaftsprojekt in einem behutsamen Prozess Gestalt annehmen soll.

Im Erdgeschoss des MGH stehen rund 180 Quadratmeter Nutzflche zur Verfgung. Hier befinden sich ein groer multifunktionaler Raum, der beispielsweise fr Seminare oder Besprechungen dreifach unterteilt werden kann, eine Kche, ein Bro, Sanitrrume, eine Terrasse sowie eine Auenanlage mit Biotop. Das Dachgeschoss mit etwa 130 Quadratmetern kann genutzt beziehungsweise noch flexibel ausgebaut werden, im Untergeschoss (190 Quadratmeter) ist die Einrichtung von Werksttten mglich. Auch fr zahlreiche Parkpltze wurde gesorgt.

Die Verantwortlichen von Mediana danken allen, die zum Gelingen des Mehrgenerationenhauses beigetragen haben oder dies noch tun werden. Wir wollen in Zeiten des demografischen Wandels daran mitwirken, dass die Generationen wieder nher zusammenrcken, betont Stefan Arend.

Wer sich fr die Arbeit im MGH interessiert oder einen Raum dort mieten mchte, der kann sich mit Ingeborg Kropp-Arend unter Telefon (0661) 480 299 100 in Verbindung setzen.

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